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TV-Tipp: „Unschuld und Verlangen“ auf Arte

In der französischen Buchadaption beginnt die 15-jährige Solange, erwachsen zu werden – und lässt sich auf eine Beziehung mit einem viel älteren Mann ein.

Unschuld und Verlangen
Foto: Claire Nicol

Lasst euch vom etwas reißerischen Titel nicht abschrecken: „Unschuld und Verlangen“ basiert auf dem wesentlich subtiler benannten Roman „Clèves“ von Marie Darrieussecq. Und obwohl der Film sich mit pikanten Themen befasst, ist die Arte-Produktion keine Pornografie. Nicht umsonst hat Regisseur Rodolphe Tissot beim Festival de la Fiction in La Rochelle 2021 den Preis für die Beste Regie gewonnen. Hauptdarstellerin Louisiane Gouverneur wurde als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Gouverneur spielt die 15-jährige Solange, die in einem heißen Sommer ein sexuelles Erwachen erlebt. Da ihr Vater sich von ihrer Mutter getrennt und diese damit in eine Depression gestürzt hat, ist sie auf sich allein gestellt. Nur der doppelt so alte Nachbar Guillaume (Vincent Deniard) kümmert sich um sie. Auf einer Party lernt Solange den etwas älteren Arnaud (Aymeric Fougeron) kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Doch bald darauf zieht Arnaud weg und lässt Solange wieder allein zurück. Eher aus Langeweile entscheidet Solange, Guillaume zu verführen. Doch als der nach und nach glaubt, echte Gefühle für die Teenagerin zu entwickeln, nimmt eine schwierige Beziehung ihren Anfang. Bald muss Solange erkennen, dass die Situation komplexer ist, als sie erwartet hatte …

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