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„Wir beide“ feiert Homosexualität und die Liebe im Alter

TV-Tipp „Wir beide“: Man sieht zwei ältere Frauen, die sich leidenschaftlich in die Augen schauen.
Foto: © 2022 ARD/Degeto

Die Nachbarinnen verstecken ihre Liebe schon seit Jahren vor der Außenwelt – machen sie den Schritt zum Coming-out?

Auch im Alter kann man sich noch einmal verlieben, das beweisen Barbara Sukowa und Martine Chevallier im Drama „Wir beide“. Damit schuf Regisseur Filippo Meneghetti nicht nur eine Hommage an homosexuelle Paare, sondern auch an ältere Paare, die sich neu finden. Für den rührenden Film, sowie die starken Hauptbesetzungen, gab es mehrere Auszeichnungen.

Um beisammen zu sein, schleichen sich Madeleine (Chevallier) und Nina (Sukowa) über den Flur in das Apartment der anderen. Schon jahrelang verbergen sie ihre Liebe, doch langsam haben sie die Nase voll. Sie wollen nach Rom ziehen und endlich das gemeinsame Leben führen, das sie sich erträumen. Doch erstmal muss Madeleine ihren erwachsenen Kindern von der geheimen Beziehung erzählen, die, wie Madeleine vermutet, nicht begeistert von der Enthüllung sein werden …

Doch dann kommt alles anders als gedacht: Madeleine erleidet einen Schlaganfall, kann nicht mehr sprechen und wird zum Pflegefall. Während sich Madeleines Kinder um sie kümmern, versuchen sie gleichzeitig, Nina aus dem Leben ihrer Mutter zu verbannen. Doch Nina gibt ihre Liebe nicht auf … Wird es für Madeleine und sie ein Happy End geben?

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