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TV-Tipp: „Zwei Tage Hoffnung“ auf 3sat

Familiendrama über den DDR-Aufstand, bei dem fast 40 Menschen starben – mit Sebastian Koch, Lisa Martinek und mehr.

Zwei Tage Hoffnung
Foto: ZDF/WDR/Christa Köfer

„Zwei Tage Hoffnung“ ist ein Familiendrama über die frühen Jahre des geteilten Deutschlands. Im Zentrum steht der Aufstand vom 17. Juni 1953. Das kurze Auflehnen der DDR-Bevölkerung gegen die zunehmende staatliche Kontrolle und Ungleichheit wurde schließlich von der Roten Arme niedergeschlagen, es starben insgesamt 39 Menschen. Erstmals im Fernsehen lief der Film von Peter Keglevic im Jahr 2003 – 50 Jahre nach den wirklichen Ereignissen. Heute ist der Aufstand sogar bald 70 Jahre her.

In „Zwei Tage Hoffnung“ ist die Familie Kaminski direkt vom geteilten Deutschland getroffen. Helmut (Sebastian Koch) arbeitet in Westberlin als Journalist, sein Vater Otto (Matthias Habich) und Bruder Wolfgang (Hans-Werner Meyer) aber leben im Osten. Da fällt Helmut eine Liste in die Hände, auf der die SED-Spitze potenzielle Staatsfeinde aufführt. Auch Otto und Wolfgang finden sich darin. Helmut überquer die Grenze, um seine Familie zu warnen, doch die sind zunächst gar nicht gut auf ihn zu sprechen – erst recht nicht Wolfgang, denn Helmut hegt noch immer Gefühle für dessen Freundin Angelika (Lisa Martinek).

Währenddessen wird die Stimmung immer brisanter. Es kommt zu ersten Streiks und Protesten. Die DDR-Regierung beschließt, die Sowjetarmee um Hilfe zu bitten. Bald schon rollen Panzer über die Straßen. Otto und Wolfgang sind nicht mehr sicher, denn aufgrund ihrer Namen werden sie gesucht. Aber Wolfgang hat ein Geheimnis, das er vor den anderen versteckt gehalten hat …

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