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Liebe damals und heute

Christiane Paul und Ronald Zehrfeld stellen sich in „Was gewesen wäre“ ihren Gefühlen in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Für Astrid und Paul ist es ein Neuanfang. Die Liebe ist noch frisch, das romantische Wochenende in Budapest ihre erste gemeinsame Reise. Doch völlig unerwartet begegnet die Ärztin Astrid (Christiane Paul) im Hotel ihrer Jugendliebe Julius (Sebstian Hülk), die 1986 in der DDR begann und dann abrupt beendet wurde. Was es mit dieser ersten großen Liebe von Astrid auf sich hat und warum sie auch nach Jahrzehnten emotional nicht abgeschlossen ist, das erzählt Regisseur Florian Koerner von Gustorf in Was gewesen wäre auf einer zweiten Zeitebene.

Was gewesen wäre … ist glaubwürdig

In der Gegenwart kämpft Paul (Ronald Zehrfeld) mit der aufkeimenden Eifersucht und wachsenden Selbstzweifeln. Von Gustorf, der bislang als Produzent u.a. von Christian Petzold hervorgetreten ist, legt mit diesem Beziehungsdrama ein souveränes Regiedebüt vor. Er scheut dabei große, spektakuläre Bilder und missbraucht die historischen Entwicklungen nicht als bloße Kulisse. Vielmehr konzentriert er sich bei mit der Adaptation des gleichnamigen Romans von Gregor Sander darauf, die Auswirkungen auf das Zwischenmenschliche zu zeigen. Christiane Paul und Ronald Zehrfeld sind dafür eine ideale Besetzung, die selbst hölzerne Dialoge – immer wieder sitzt man in Cafés, Hotelzimmern und Restaurants – zu Glaubwürdigkeit und Leben verhelfen.

„Was gewesen wäre“ gibt es jetzt auf DVD.

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