KULTUR

„ZERO, Pop und Minimal“: Die Revolte der 60er und 70er im Von der Heydt-Museum

Ein weiße Statue namens Ruth sitzt auf einer alten Holzbank mit dunkelgrünem Sitzkissen an einem massiven Holztisch.
George Segal Ruth in der Küche, 1964 Von der Heydt-Museum Wuppertal.Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Dass die Sammlung des Von der Heydt-Museums Wuppertal mehr zu bieten hat als französischen Impressionismus, deutsche Expressionisten und Werke der Neuen Sachlichkeit, zeigt die aktuelle Ausstellung „ZERO, Pop und Minimal – Die 1960er und 1970er Jahre“, die den Blick auf eindrückliche Werke aus dem Bestand des Von der Heydt-Museums richtet.

Eine gelbe vier auf rotem Grund, umrahmt von einem blauen Kreis und mit anthrazitfarbenen Hintergrund ist zu sehen. Darunter steht "FOUR".
Robert Indiana
Four, 1964
Von der Heydt-Museum Wuppertal Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Schau beleuchtet spannende Aspekte und Strömungen einer Epoche, die in den zurückliegenden Jahrzehnten im Von der Heydt-Museum höchstens in kleinen Ausschnitten gezeigt wurden, die aber bis heute einen großen Einfluss auf das aktuelle Kunstgeschehen hat. Zu sehen gibt es neben Pop, Zero und Minimal auch Konzeptkunst, Kunst im öffentlichen Raum, Performances sowie Fotografie, die in dieser Zeit als Kunst salonfähig wurden. Neben Kunstwerken von internationalen Künstler:innen finden sich auch Darstellungen von lokalen Akteur:innen, die – damals noch unbekannt – dem Publikum präsentiert wurden, darunter Gerhard Richter, Nicolas Schöffer und George Segal.

Jetzt stellt das Museum die Ausstellungsstücke erneut in den Fokus, lädt ein zur Begegnung mit hochrangigen Werken international renommierter Künstler:innen. Darüber hinaus ermöglicht die Schau die Wiederentdeckung zahlreicher weniger bekannter Positionen, deren Neubewertung lohnt.

Alle weiteren Infos zur Ausstellung gibt es auf der Webseite vom Von der Heydt-Museum.

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