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Ausstellungseröffnung: Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei

In einer umfassenden Werkschau zeichnet die Ausstellung „Goya, Fragonard, Tiepolo“ die stilistischen Umbrüche in der Malerei im 18. Jahrhundert nach – und gewährt tiefe Einblicke in das Schaffen der drei Künstler.

Ausstellungseröffnung: Die Freiheit der Malerei – Goya, Fragonard, Tiepolo
Francisco José de Goya y Lucientes (1746–1828) Don Tomás Pérez Estala, um 1795 Öl auf Leinwand, 102 x 79 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford

Das 18. Jahrhundert war in Europa nicht nur politisch brisant, auch die bildende Kunst war von Umbrüchen und der Entstehung einer neuen Formensprache geprägt. Mit Francisco José de Goya y Lucientes, Jean-Honoré Fragonard und Giovanni Battista Tiepolo widmet die Hamburger Kunsthalle nun drei zentralen Persönlichkeiten dieser künstlerischen Umbruchszeit eine Ausstellung.

Der persönliche Stil der Künstler sowie ihr Bruch mit den zum Teil distanzierten Darstellungsweisen der alten Meister leitete einen Stilwandel ein, der der Moderne den Weg ebnete und die radikalen gesellschaftlichen Umbrüche zur Wende zum 19. Jahrhundert bereits antizipierte. Auch wenn die Künstler sich nie persönlich begegnet sind, waren sie mit dem Werk der jeweils anderen vertraut: Auf Studien- und Arbeitsreisen sowie durch Abbildungen in Veröffentlichungen machten sie sich mit den Werken ihrer Kollegen bekannt. Trotz des fehlenden Kontakts beschäftigten sich die Künstler mit ähnlichen Themen und Fragestellungen, und auch ihre künstlerische Herangehensweisen ähnelten einander.

Mit rund 100 Gemälden, die aus den wichtigen nationalen wie internationalen Museen zusammengetragen wurden, zeichnet die Ausstellung „GOYA, FRAGONARD, TIEPOLO: Die Freiheit der Malerei“ die von Innovationen und Konventionsbrüchen gezeichnete Schaffensperiode der drei Künstler nach, setzt ihre Werke zueinander in Bezug und macht die stilistischen und formensprachlichen Entwicklungen so nachvollziehbar.

GOYA, FRAGONARD, TIEPOLO: Die Freiheit der Malerei 13. 12. 2019–13. 4. 2020

Mehr Informationen zu der Ausstellung gibt es auf der Seite der Hamburger Kunsthalle.

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