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„Benedetta“: Göttlich oder lästerlich?

Benedetta läuft in der Arte-Mediathek.
Benedetta (Virginie Efira, vorn) (SBS Production pa the France 2 Cinema France 3/Cinematopkapi Films Belga Productions)

Ist die junge Nonne Benedetta im 17. Jahrhundert von Gott ausgewählt? Oder nur ein anmaßendes Weibsbild? Bei Arte und in der Mediathek.

„Benedett“ läuft am 21. Juni bei Arte und ist bis 25. Juni in der Arte-Mediathek zu finden.

Pescia in der Toskana zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Die junge Benedetta (Virginie Efira) wird von ihren Eltern in ein Kloster gebracht, in der Überzeugung, dass ihre Tochter unter besonderem Schutz Christi steht. Jahre später ist sie eine respektierte Ordensschwester, doch ihre religiösen Visionen, die sie seit ihrer Jugend begleiten, sorgen weiter für Misstrauen. Als Benedetta von rätselhaften Schmerzen heimgesucht wird, wird ihr eine junge Novizin zur Seite gestellt, die sie pflegen soll: Bartolomea (Daphné Patakia), die vor Gewalt in ihrem Elternhaus geflohen ist und nur wegen Benedettas Fürsprache im Kloster aufgenommen wurde.

Zwischen der frommen, willensstarken Benedetta und der frivolen Bartolomea wächst eine enge Bindung, die sich zunehmend gegen die Regeln des Konvents richtet. Gleichzeitig werden Benedettas Visionen immer häufiger – bis sie eines Morgens mit Wundmalen an Händen und Füßen aufwacht. Für viele sind die Stigmata ein Zeichen göttlicher Auserwähltheit, weshalb sie zur neuen Äbtissin ernannt wird. Für andere sind die Verletzungen ein billiger Täuschungsversuch und Benedettas neuer Status ihnen ein Dorn im Auge: Privilegien, Einfluss und eine wachsende öffentliche Verehrung treffen auf Neid, Zweifel und den Versuch, das Geheimnis hinter den „Wundern“ offenzulegen.

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