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„Eine Frage der Würde“: Geld weg, Prinzipien weg?

Eine Frage der Würde läuft bei Arte.
In einem Polizisten im Ruhestand (Ivaylo Hristov) findet Blaga (Eli Skorcheva) jemanden, der sie zumindest ernst nimmt. (© Svetoslav Stoyanov Foto: ZDF)

„In eine Frage der Würde“ bei Arte und in der Mediathek wird Witwe Blaga Opfer eines Betrugs und verliert alles, was sie gespart hatte.

„Eine Frage der Würde“ läuft am 5. August bei Arte und ist bis 29. September in der Arte-Mediathek zu finden.
Als die pensionierte Lehrerin Blaga nach dem Tod ihres Mannes allein zurückbleibt, ist ihr größter und letzter Wunsch ein schönes Grab für sich und ihren Mann. Doch einen Tag bevor sie das Grab bezahlen will, bekommt sie plötzlich einen Anruf von vermeintlichen Polizisten, die sie dringend um Hilfe bitten. Sie soll ihre Wertsachen vom Balkon werfen, um eine kriminelle Bande auf frischer Tat überführen zu können. Überrumpelt und verängstigt kommt Blaga der Aufforderung nach. Erst danach wird ihr klar, dass sie Opfer von Betrügern geworden ist. Blaga ist schockiert und beschämt. Wie soll sie nun das Grab bezahlen?
Verzweifelt versucht sie, Geld aufzutreiben, aber niemand will eine Rentnerin anstellen und die Banken gewähren ihr keinen Kredit. Ihre kleine Rente und die Einkünfte aus dem privaten Bulgarisch-Unterricht, den sie der jungen Armenierin Tanja gibt, reichen nicht aus. Als Blaga mehr und mehr unter Druck gerät, bringt eine erschütternde Erkenntnis sie zu einer drastischen Entscheidung – am leichtesten scheint man in den Besitz von Geld zu kommen, wenn man den moralischen Kompass ignoriert und die Seite wechselt.
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