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Literatur

CONSTANTIN LIEB stellt seinen Debütroman Wildboden vor

In Wildboden erzählt Constantin Lieb von der letzten Lebensphase des Malers Ernst Ludwig Kirchner und seiner Partnerin Erna Schilling im Schweizer Exil.

Portraitfoto Constantin Lieb, der mit seinem Debütroman „Wildboden“ auf große Lesereise geht
(Foto: Max Zerrahn)

Constantin Lieb hat akribisch über das Leben des Malers Ernst Ludwig Kirchner recherchiert, und mit seinem Roman „Wildboden“ schlägt er immer wieder Brücken zur gesellschaftlichen und politischen Situation unserer Gegenwart: Immer wieder lässt er Kirchners Partnerin Erna Schilling als Erzählerin fragen, warum sie überrascht wurde von den nationalsozialistischen Ungeheuerlichkeiten.

Worum geht es in „Wildboden“ von Constantin Lieb?

1936, Frauenkirch, inmitten der Schweizer Alpen, unweit von Davos: Umgeben von majestätischen Bergen und wortkargen Bauern führen Erna Schilling und der Maler Ernst Ludwig Kirchner ein Leben in enger Verbundenheit. Dass die politische Situation in Deutschland immer dunklere Schatten wirft und ihre Existenz auf dem Wildboden zu zerstören droht, wird vor allem für Erna zur fast unerträglichen Zerreißprobe. Trotz aller Anstrengungen, sich gegen die äußere Gefahr sowie die inneren Dämonen und die Morphiumsucht ihres Partners zu stemmen, kann sie die Tragödie nicht verhindern: Als sie mit Kirchner den Menschen, dem sie sich bedingungslos verbunden fühlt, endgültig verliert, muss sie ihr Leben radikal überdenken und selbstbestimmt um die eigene Zuversicht und Zukunft kämpfen.

Constantin Lieb studierte Philosophie und Deutsche Literatur sowie Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Er arbeitet als Autor und Dramaturg, war u. a. Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles und ist Mitglied der Deutschen sowie Europäischen Filmakademie. Für seine Arbeit an der TV-Serie „Eden“ wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Für die von Dominik Graf inszenierte Erich Kästner-Adaption „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ wurde Constantin Lieb als Drehbuchautor für den Deutschen Filmpreis nominiert. „Wildboden“ ist sein erster Roman.

Constantin Lieb geht mit „Wildboden“ auf Lesereise

1. 10. Köln, Museum Ludwig

6. 10. Baden-Baden, Buchhandlung Eulennest

9. 10. Frankfurt, Römerhallen

13. 10.Leipzig, Ost-Passage Theater

15. 10. Gräfeling, Übel’sche Bücherstube

20. 10. Burg auf Fehmann, Burg Filmtheater

21. 10. Hamburg, Buchladen an der Osterstraße

22. 10. Berlin, Buchhändlerkeller

23. 10. Bielefeld, Samuelis Baumgarte Galerie

29. 10. Halle/Saale, Kunstmuseum Moritzburg

2. 12. Aschaffenburg, KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg

Wer sich für die Veranstaltungen mit Constantin Lieb interessiert, sollte auch die Termine der Lesereise von Martin Suter checken

Buchcover „Wildboden“ von Constantin Lieb

 

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