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Das Line-up für das Spoken Arts Festival 2026 in Stuttgart nimmt Form an

Portraitfoto Mithu Sanyal, die vom 12. bis 17. November beim 4. Spoken Arts Festival in Stuttgart dabei ist
Mithu Sanyal (Foto: Guido Schiefer)

Neben Christiane Rösinger, Leslie Malton und Angela Winkler ist auch Mithu Sanyal (Foto) vom 12. bis 17. November in Stuttgart dabei.

Hoffnung und Entschlossenheit – nie zählten sie mehr als heute. Das Spoken Arts Festival hat sich vorgenommen, diese Worte mit Leben und Kunst zu erfüllen, und meldet sich zurück auf den Bühnen Stuttgarts. Die 4. Ausgabe veranstaltet die Akademie für gesprochenes Wort vom 12. bis 17. November. Für die künstlerische Leitung konnte die namhafte Theatermacherin Bettina Hering gewonnen werden, langjährige Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele. Nachdem die ersten drei Ausgaben von 2022 bis 2024 die Zwanziger Jahre über den Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder in den Blick genommen hatten, verzichtet Bettina Hering auf den Bezug zu einer definierten historischen Epoche. Sie stellt ihr Programm unter das aufrüttelnde Motto „Hoffnung verlangt nach Handlung“, nach einem Zitat der amerikanischen Autorin und Aktivistin Rebecca Solnit: „Hope calls for action.“

Unverändert bleiben dagegen die drei konzeptuellen Säulen des Spoken Arts Festivals: die Verbindung vom gesprochenen Wort mit den Schwesterkünsten Schauspiel, Musik und Tanz, die eigens für das Festival entwickelten Programme und die künstlerische Exzellenz der Performer*innen. Im Line-up 2026 finden sich so prominente Namen wie Doris Dörrie, Marisa Happel, Burghart Klaußner, Leslie Malton, Walter Sittler, Enno Trebs und Angela Winkler.

Auch Mithu Sanyal, Christiane Rösinger und Ebow kommen im November nach Stuttgart

Neben szenischen Formaten steigt das Spoken Arts Festival immer wieder in aktuelle Diskurse ein, mit bekannten Akteur:innen aus den Bereichen Literartur, Kulturwissenschaft, Journalismus und Popkultur, darunter Mithu Sanyal, Ernst Strouhal, Prof. Simon Meier-Vieracker, Christiane Rösinger, Ebow und Albrecht Schrader. Über all den ernsten Themen soll das Feiern jedoch nicht zu kurz kommen – zumal es zwei ganz wunderbare Anlässe gibt. Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe und Ingeborg Bachmann verneigt sich das Spoken Arts Festival mit einer Lesung und einer Revue vor den beiden so unterschiedlichen Ikonen.

Die künstlerische Leiterin Bettina Hering zur Ausgabe 2026: „Die Kraft des Worts, der Literatur in all ihren Formen, hat mich mein Leben lang begleitet und inspiriert, beruflich wie privat. Ich glaube daran, dass dieses Potential große Wirksamkeit entfalten kann, mehr noch: Dass sie dem so komplexen und extrem volatilen Zustand unserer Welt wirklich etwas entgegenzusetzen hat. Darum geht es schließlich beim Spoken Arts Festival! Die Menschlichkeit und Tiefe dieser Texte machen nicht nur Hoffnung – sie treiben uns auch an, verleihen Mut zum Handeln. Tauchen wir also ein in sechs intensive Festivaltage und legen los, jetzt und genauso in und für die Zukunft!“

Zwei Empfehlungen aus dem Programm des 4. Spoken Arts Festivals

Eröffnung unter dem Festivalmotto „Hoffnung verlangt nach Handlung.“
Mit der Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal (Identitti), einem eigens für das Festival zusammengestellten Sprechchor und weiteren Mitwirkenden. Moderation: Kimsy von Reischach
Donnerstag, 12. November 2026 um 20:00 Uhr, Im Wizemann

Aus der Mitte entspringt ein Hit – Über Songtexte und ihre Performance
Mit der Musikerin, Songtexterin und Autorin Christiane Rösinger, dem Musiker (Die Türen), Autor und Label-Betreiber (staatsakt) Maurice Summen, der deutsch-kurdischen Rapperin, Schauspielerin und antirassistischen Aktivistin Ebow sowie Songwriter, Komponist, Produzent und Entertainer Albrecht Schrader (ZDF Magazin Royale) und anderen
Freitag, 13. November 2026 um 20:00 Uhr, Schauspiel Stuttgart

Das komplette Programm gibt es auf der Homepage des Spoken Arts Festivals

Wer sich für das 4. Spoken Arts Festival interessiert, sollte auch das Programm vom Harbour Front Festival 2026 in Hamburg chechen

 

 

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