David Bowie: Blackstar
Ein Meisterwerk zum Abschied: David Bowies „Blackstar“
Ein Künstler, der sein eigenes Requiem komponiert und nur zwei Tage nach der Veröffentlichung tatsächlich stirbt – hat es das schon einmal gegeben in der Popgeschichte? David Bowie jedenfalls hinterlässt mit „Blackstar“ („Todesstern“) ein dunkel brodelndes, bisweilen sperriges, aber über weite Strecken hinreißendes Album.
Songs wie das erschütternde „Lazarus“ oder der Titeltrack sind voller Anspielungen aufs eigene Ende, Bowie umkreist den Schrecken voller Ernst, doch ohne Panik – entschlossen, die Würde zu bewahren und all dem bis zum Schluss Kunst abzutrotzen.
Sein Stammproduzent Tony Visconti stellt Bowies Gesang in ein räumliches Setting, das dominiert wird vom schweren Herzschlag der Drums und dem rauen, melancholischen Ton des Saxofons. Diese Atmosphäre des Morbiden in Texten wie Musik, Bowies Ernst und Hingabe machen „Blackstar“ zum ganz großen Wurf.
Songs wie „’Tis a Pity she was a Whore“, „Lazarus“ oder „I can’t give everything away“ streben sofort auf vordere Plätze im Kanon der Bowie-Meisterstücke. Und das Album als Ganzes sowieso. (mw)
Musik

- News

Immer ein Schritt von Streichelt: Mit Melancholie aus der zweiten Reihe
- Tourneen |
- Live

The Australian Pink Floyd Show 2027 zurück auf der Bühne
Hörenswert

Hmltd haben ihr drittes Studioalbum Fangs released
Tanzende Vampire, die ihr Spiegelbild suchen: Hmltd meldet sich mit drittem Studioalbum zurück und liefert ein neues elektronisches Konzept.

BEABADOOBEE geht erstmals auf Arenatour
und, ein Gastauftritt und große Arenen: Beababoodee wagt mit ihrem Album „Pylon“ den nächsten Schritt

THE SCRIPT live auf Tour
Nach der Trauer geht es wieder Bergauf: The Script ist auf Tour mit zweitem Album seit dem Tod von Mark Sheehan.
