Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2026 mit Emma Rawicz, Émile Parisien und mehr
Das älteste deutsche Jazzfestival geht in die nächste Runde – mit international gefeierten Acts und Schätzen der Frankfurter Szene.

Ein paar Superlative kann man sich schon gönnen, wenn es um das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt geht. Immerhin ist es nicht nur das älteste deutsche Jazzfestival, sondern auch das älteste Jazzfestival weltweit, das ohne Unterbrechung stattfindet – seit der Gründung im Jahr 1953. Kein Wunder, dass regelmäßig die großen Namen in Frankfurt auf der Matte stehen. Das gilt sowohl für nationale, europäische und internationale Acts. Auch 2026 versammelt das Festival wieder die Jazzprominenz am Main, dieses Mal vom 13. bis zum 17. Oktober.
Trotz der langen Geschichte ist auch beim Deutschen Jazzfestival noch Platz für Neuerungen. So wird das Festival in diesem Jahr erstmals mit einem Abend im Foyer des hr-Sendesaals eröffnet. Dabei wird das Frankfurter Jazzstipendium vergeben, mit dem seit 1991 die lokale Jazzszene gefördert wird. Musik gibt es dabei natürlich auch zu hören: eine Soloperformance von Christof Lauer und einen Auftritt von Nicolai Thärichen und seinem Tentett.
In den folgenden Tagen spielen international gefeierte Künstler:innen ebenso wie lokale Acts. Mit dabei ist unter anderem Émile Parisien (Foto) mit seinem gefeierten Quartett Floating, der das Festival am 17. Oktober abschließt. Zu den Highlights gehören außerdem die immer noch sehr junge Hoffnung der europäischen Szene Emma Rawicz. Zu einem Treffen der Generationen kommt es, wenn Gesangsikone Norma Winstone von dem 50 Jahre jüngeren Pianisten Elliot Galvin begleitet wird.
Das Programm mit allen Details gibt es auf der Webseite des Hessischen Rundfunks. Tickets gibt es im hr-Ticketcenter.
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