- Review
Die Nerven haben Angst: „Das Glas zerbricht und ich gleich mit“ heißt die neue Single
Wer hat Angst vorm Ende? Die Nerven in ihrer neuen Single vielleicht schon. Aber erstmal kommt das neue Album im September und eine Tour im November.

Die Nerven haben ihr neues Album „Wir waren hier“ bereits mit der Single „Als ich davon lief“ angekündigt. Und nun kommt „Das Glas zerbricht und ich gleich mit“ die zweite Single des Albums.
Das neue Album, mit dem sie ab November auf Tour gehen, thematisiert die rücksichtslose Vergiftung der Welt, durch die alles in die Trümmer zu gehen scheint. Dennoch möchten Die Nerven mit der Aussage ihrer Songs niemanden verurteilen oder moralisieren. „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, heißt es von der Band. Was der Rockband aber wichtig ist: dass man sich von der düsteren Gesamtsituation nicht unterkriegen lässt und das Schöne in der Welt nicht aus den Augen verliert.
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„Warum hab ich Angst, aber du nicht“
Auch die neue Single „Das Glas zerbricht und ich gleich mit“ schließt an die Doomsday-Stimmung der ersten Single an. Die Lyrics beschreiben die letzten Momente, die man hat, bevor alles zu Ende geht. „Wir nehmen die letzten Stunden, fette Jahre gerne mit“ heißt es auf der neuen Single. Also verlieren die Nerven auch in diesen Momenten nicht das aus den Augen, was das Leben lebenswert macht, und genießen die verbleibende Zeit. Aber das bevorstehende Ende lässt sie trotzdem nicht kalt. Untermalt von rockigen Gitarren-Sounds und schnellen Drums, lassen die Nerven ihrer Wut auf die Welt freien Lauf und zählen alles auf, was die Welt vergiftet. „Warum hab ich Angst, aber du nicht“ heißt es wiederholt im Auftakt zum Ende des Songs.
Hört euch „Das Glas zerbricht und ich gleich mit“ jetzt hier an:
Musik

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