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„DMZ“ auf Sky Atlantic und Wow

Auf Sky Atlantic und Wow startet die HBO-Science-Fiction-Miniserie „DMZ“ mit Rosario Dawson und Benjamin Bratt in den Hauptrollen.

Knapp acht Jahre ist er hier in der Serie DMZ (jetzt auf Sky Atlantic und Wow), dass die Ärztin Alma Ortega bei der Evakuierung New Yorks ihren Sohn Christian verloren hat. Wir leben in einer Zukunft, in der die USA in der Folge eines neuen Bürgerkrieges heillos zerrissen und zerstritten sind, Manhatten wurde zur demilitarisierten Zone (DMZ) erklärt, es herrschen dort Banden mit mehr oder weniger charismatischen Anführern, die sich den zweifelhaften Anstrich von Demokratie, Sicherheit oder Freiheit verpassen, in den Hinterzimmern aber foltern oder auf offener Straße morden.

In dieser Situation lässt sich Alma Ortega (Rosario Dawson, „Briarpatch“, „Dopesick“) nach Manhatten schleusen. Dort stellt sie sehr schnell fest, dass die dort geborene Ärztin einige der dubiosen Anführer kennt. Mit dem skurpellosen Bandenboss Parco Delgado (Benjamin Bratt) hatte sie sogar mal ein Verhältnis, aus dem der gemeinsame Sohn Christian entstand. Als Alma erfährt, dass Christian bei Parco ist, bricht für sie eine Welt zusammen: Der früher hilfsbedürftige Sohn ist ein brutaler Killer geworden. Da beginnt sie die Bandenpolitik in Manhatten gewaltig aufzumischen.

Die vierteilige Miniserie DMZ ist nur am Rande ein bisschen Sience-Fiction. Es gibt keine neuen Technologien, sondern nur zerstörte Zivilisation, eine von Banden geprägte Gemeinschaft und rudimentäre Versuche, wieder so was wie eine Zivilgesellschaft auf die Beine zu stellen. Die Beziehung einer starken Frau zu ihrem Sohn aber, die merkt, wie viel sie bei der Erziehung falsch gemacht hat, prägt den Plot mehr als die gesellschaftlichen Verwerfungen und die damit einhergehenden brutalen Straßenkämpfe.

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