MUSIK

Gorillaz geben mit „Momentary Bliss“ intime Einblicke ins Studio

Gorillaz ziehen ihren Produktionsdrang kräftig an und sorgen nun mit ihrem neuen Song und Video „Momentary Bliss“ für frischen visuellen Input. Das Video könnt ihr oben auf unserer Seite sehen. Kurz zuvor hatte die Band ihre neue Musik durch einen Teaser angekündigt, mit dem sie einen ersten Eindruck zu ihrem Projekt „Song Machine“ geben.

Kollaborationspartner: slowthai und Slaves bestätigt

Der kürzlich veröffentlichte Teaser hatte für reichlich Spekulationen gesorgt. Nun ist mit dem neuen Video zu „Momentary Bliss“ eindeutig: Rapper slowthai und das britische Punkduo Slaves machen mit den Gorillaz gemeinsame Sache. In dem Video ist unter anderem Slowthai bei der Aufnahme des Songs zu sehen.

Serie „Song Machine“ gibt Einblicke in die Produktion

Wie in „Momentary Bliss“ zu sehen ist, vermitteln Gorillaz einen Eindruck von ihrem Produktionsprozes. In dem Video ist das Team bei der Aufnahme zu sehen, Studioszenen gemischt mit den typischen Cartoon-Elementen. Mit ihrem Projekt „Song Machine“ will die Cartoonband nun regelmäßig neue Songs und Videos vorstellen, in denen sie Studiomaterial und Interviews mit den Bandmitgliedern einbinden. Zudem wird es wohl weiterhin Kollaborationspartner geben, die mit der Song Machine gefeatured werden. Wie Gorillaz-Drummer Russel angibt, sei die Song Machine „eine ganz neue Herangehensweise“. Weiter erklärt er:

„Gorillaz bricht die Form, weil die Form alt geworden ist. Die Welt bewegt sich schneller als ein überladenes Teilchen, also müssen wir bereit bleiben, uns fallen zu lassen. Wir wissen nicht einmal, wer als nächstes durch das Studio geht. Song Machine ernährt sich von dem Unbekannten, läuft mit purem Chaos. Was auch immer also kommt, wir sind bereit, zu produzieren, als gäbe es kein Morgen.“

Mit Blicken hinter die Kulissen haben sich die Gorillaz bereits mit ihrem kürzlich erschienenen Making-of-Film „Reject false Icons“ beschäftigt, der die Produktion der letzten beiden Alben „Humanz“ (2017) und „The Now Now“ (2018) dokumentierte. jb

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