- Review
„Guericke’s Unicorn“ von Beirut: Schon wieder auf Albumkurs
Mit ihrer neuen Single „Guericke’s Unicorn“ arbeiten sich Beirut nicht nur an einer der verrückteren wissenschaftlichen Anekdoten ab, sondern kündigen auch ihr bislang umfangreichstes Album „A Study of Losses“ an.

Es ist nur gut mehr als ein Jahr her, dass Beirut ihr letztes (und hochgelobtes) Album „Hadsel“ veröffentlicht haben. Doch die US-Folkband um Sänger Zack Condon ist mitsamt der heute neu veröffentlichten Single „Guericke’s Unicorn“ schon wieder voll auf Albumkurs – und diesmal ist es gar das bislang umfassendste Album ihrer Diskographie. Schon der Titel des am 18. April erscheinenden achten Albums zeigt, wie tief Beirut diesmal eingestiegen sind: „A Study of Losses“ ist nicht nur ganze 18 Songs lang, sondern befasst sich mit verloren gegangenen Kulturgütern, vergessenen Stätten, lange ausgestorbenen Tieren und vielen anderen wissenschaftlichen bis abstrakten Konzepten von Verlust und Vergessen.
„Guericke’s Unicorn“ als Singleauskopplung ist da der passende Vorbote, beschreibt der Song doch eine absolut chaotische Anekdote aus den wissenschaftlichen Frühstadien: eine vermeintliche wissenschaftliche Rekonstruktion eines Fabeltiers, die sich am Ende doch viel mehr als Gewirr aus Narwal- und Wollhaarmammutsknochen entpuppt. Es ist eine dieser vielen Songs des Albums, wo Condon abtaucht und sich voll und ganz dem Abstrusen widmet, den Randnotizen, dem Ergründeten und dem Unergründeten.
„A Study of Losses“ erscheint am 18. April und enthält neben dieser neuen Single auch zehn weitere Songs sowie sieben instrumentalen Auseinandersetzungen mit den Monden. Es ist eine wirre und doch erstaunlich nach aus einem Guss klingende Platte, die mitsamt den Streichquartetten, Inspirationen von Condons Lieblingsband The Magnetic Fields sowie Chören ein Album darstellt, das so nur Beirut schreiben können.
Schaut euch hier das neue Video zu Beiruts neuer Single „Guericke’s Unicorn“ an:
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