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Geniale Dilletanten: Haus der Kunst, München

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Ost-Berlin (1982) Foto: Ilse Ruppert

Punk ist nicht tot: Die Münchner Ausstellung "Geniale Dilletanten" ziegt, wie sich Subkultur, Politik und Kunst durchdringen.

1981 fand im Berliner Tempodrom ein Konzert mit dem absichtlich falsch geschriebenen Titel „Die große Untergangsshow – Festival Genialer Dilletanten“ statt, was sich als Ursprung eines spezifisch deutschen Wegs zwischen Subkultur, Avantgarde, Postpunk und Neuer Musik herausstellte. Bands wie Einstürzende Neubauten, Malaria und Palais Schaumburg erlebten eine (teilweise mit zweifelhaften ästhetischen Ergebnissen bis heute andauernde) Blüte, F.S.K. und Die Tödliche Doris schlugen die Brücke zur Kunst. Die Ausstellung des Goethe Instituts kam nach der Premiere im weißrussischen Minsk nach München – und wurde mit einem Neubauten-Konzert eröffnet.

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