- Review
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„Herz“ von Panda Lux: Kopf aus, Herz an
Für ihr neues Album haben Panda Lux einen kompletten Neuanfang gewagt. Das Resultat ist ihre bisher direkteste Platte.

Manchmal braucht es Arbeit, um zur Einfachheit zurückzufinden. Diese Erfahrung haben auch Panda Lux gemacht. Nach teilweise ziemlichen verkopften Projekten wie dem Album „Fun Fun Fun“ und dem konzeptuellen „Blumen I–IX“ wollte das Schweizer Quartett in eine andere Richtung. „Wir haben uns als Band die Challenge gesetzt, das Gegenteil von ,Blumen‘ zu machen – musikalisch mega auf den Punkt zu sein“, erklärt Gitarrist Samuel Kuntz. Doch der Retreat in einer Berghütte hat erst mal gezeigt, dass eine Pause nötig war. „Seit wir 13 oder 14 sind, haben wir immer zusammen Musik gemacht. Das ist wie Atmen. Und dann sagst du plötzlich: Jetzt wird nicht mehr geatmet“, sagt Sänger Silvan Kuntz. Erst ein Jahr danach sind Panda Lux ins Studio zurück – und haben „Herz“ aufgenommen. Es ist das bisher direkteste und zugänglichste Panda-Lux-Album geworden.
Nachdem die Bandmitglieder die Pause für diverse Seitenprojekte genutzt hatten, sind sie gemeinsam mit Produzent Aaron Ahrends in die Black Box Studios in Südfrankreich gereist, um „Herz“ aufzunehmen. Die weite Landschaft hat dabei die entspannte Atmosphäre der Platte geprägt. Natürlich ist die musikalische Finesse, die Panda Lux von Anfang an auszeichnet, nach wie vor zu hören, ebenso wie die hintergründigen Texte von Silvan Kuntz. Doch alles ist fokussierter und unverstellter als zuvor. Musik, für die „Herz“ genau der richtige Titel ist.
Musik

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