Panda Lux: Fun Fun Fun
Panda Lux heben sich auf „Fun Fun Fun“ mit originellen Kompositionen und hintergründigen Texten von der Konkurrenz der deutschsprachigen Indieszene ab.

Ein bisschen Funk im Bass, seicht schwebende Synths, Schnappschusstexte und generelle Harmlosigkeit: Beim ersten Hören ordnen sich Panda Lux auf ihrem zweiten Album „Fun Fun Fun“ recht gut in die aktuelle deutschsprachige Indieszene ein. Die Schweizer klingen manchmal wie Von Wegen Lisbeth in melancholisch, dann wieder wie Bilderbuch ohne den Swag.
Aber beim genaueren Hinhören schälen sich nach und nach langfristigere Qualitäten heraus: Die professionelle Musikausbildung der vier Musiker von Panda Lux ermöglicht interessante harmonische Wendungen und allerlei Hintergrundflirren, das den Replay Value der Songs drastisch erhöht. Die Texte von Sänger Silvan Kuntz stellen sich als doppelbödig heraus – im Opener „Freunde sein“ etwa hat das lyrische Ich die Geliebte zerteilt und bewahrt sie in der Tiefkühltruhe auf.
Dieser bittere Humor wirkt dann am besten, wenn Kuntz’ Stimme sich in den Refrains zu übersteuertem Falsett steigert, was zum Glück oft passiert. Selbst für drei Instrumentals ist auf „Fun Fun Fun“ Platz, allesamt dem Synthpop-Pionier Ryuichi Sakamoto gewidmet. Spaßig!
Musik


Das geht style: Shabazz Palaces feiert Comeback mit Haltung

MS Dockville wird 20: Vergünstigte U25-Tickets zum Geburtstag
Hörenswert

„Thrash is back“: Jetzt Tickets für Dust Bolt gewinnen
Mit neuer EP wollen Dust Bolt das Genre neu aufmischen und relevanter machen – wir verlosen Tickets zur Tournee.

Win Win von FENNE LILY
Obwohl sie nach dem letzten Album eine plötzliche Trennung hinnehmen musste, klingt Fenne Lily neue Platte „Win Win“ eher behaglich- wie eine warme Decke.

Zurück zu den Anfängen von THE WOMBATS
Zum 20. Geburtstag von ihrem Debütalbum „A Guide to Love, Loss & Desperation“ gehen The Wombats auf Tour.
