Internationales Sommerfestival Kampnagel startet: Aufforderung zum Handeln
„hope!“, so lautet das Motto des Internationalen Sommerfestivals 2026 auf Kampnagel, das heute startet: „Quasi eine Aufforderung zum Handeln“.
In Zeiten, in denen Algorithmen uns täglich eine Flut schlechter Nachrichten in den Feed spülen und der Ton überall rauer wird, wirkt das Festivalprogramm wie ein Buffet der Gegengifte in diversen Geschmacksrichtungen. Die internationalen Künstler:innen auf Kampnagel widmen sich in Musik, Tanz, Theater, Performances, Literatur und Film den unterschiedlichen Momenten, in denen man Hoffnung verlieren oder finden kann. Des Internationale Sommerfestival Kampnagel startet jetzt.
So etwa Bonnie „Prince“ Billy (Foto), der vor allem die Songs seines neuen Albums „We are together again“ spielen und die Hoffnung in der Gemeinschaft suchen wird. Für weiteren Auftrieb sorgen Partys, Orchesterkaraoke, die Club-Nacht des Kollektivs Elm Street 42, sowie Konzerte von Mary Lattimore, Sophia Kennedy, Levitation, Grup Yorum und The Cinematic Orchestra. Neben den Konzerten bringt das Internationale Sommerfestival 2026 aber noch sehr viel mehr auf die Bühne: Vimala Pons sucht nach emotionaler Balance in ihrem Werk „Honda Romance“, das sowohl Theater als auch Kunstperformance ist, und in dem Minimal-Performance-Stück „Sugar Island“ der Theater-Anarchistin Cuqui Jerez geht es um eine Balletttänzerin auf einer Insel mit anderen Bühnenregeln. (LA)HORDE und das Ballet national de Marseille imaginieren hingegen, wie die Zukunft aus der Apokalypse entsteht.