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Joaquin Phoenix produziert Film über das Empfinden von Tieren

Joaquin Phoenix
Foto: Dave Alloca

Der von dem russischen Regisseur Victor Kossakovsky entwickelte Film „Gunda“ feierte auf der diesjährigen Berlinale seine Premiere.

Joaquin Phoenix hat als ausführender Produzent an einem Film über das Empfindungsvermögen von Tieren mitgewirkt. Der Film „Gunda“, der vor wenigen Tagen auf der Berlinale seine Premiere feierte, begleitet das tägliche Leben eines Schweins auf einer Farm. Regie führte der bereits mehrfach ausgezeichnete russische Regisseur Victor Kossakovsky.

In einem Interview mit dem Filmportal Screen Daily sagte Phoenix über den Film, dass er ihn „tief berührt“ habe und bezeichnete ihn als „tiefgehende Meditation über die Existenz“. Weiter sagte der gerade mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnete Schauspieler, dass „Gunda“ eine „faszinierende Perspektive auf das Empfinden der Tiere“ biete. Eine Perspektive, die uns „normalerweise – und eventuell ist das gewollt – verborgen“ bliebe.

„Gunda“ ist nicht die erste filmische Auseinandersetzung des Regisseurs Victor Kossakovsky mit der Natur.  In der Dokumentation „Aquarela“ aus dem Jahr 2018 befasste sich Kossakovsky mit Wasser und seinen verschiedenen Erscheinungsformen, von gefrorenen Seen bis hin zu Wasserfällen.

In der jüngeren Vergangenheit äußerte sich Phoenix mehrfach zum menschlichen Umgang mit dem Planeten und der Natur. Bei den Golden Globes warnte der Schauspieler in seiner Rede vor den Folgen des Klimawandels und auch bei den Oscars appellierte er für mehr Umweltbewusstein. Anfang des Jahres wurde Phoenix nach der Teilnahme an einer Klimademo in Wahsington DC verhaftet. sg