Karl Blau: Out her Space
Dank Karl Blau sind die Wohnungen der Chateilnehmer blitzeblank …
Jede Woche stellen wir hier eine spannende Neuerscheinung zur Debatte. Es diskutieren Verena Reygers, Mitja Steffens und Carsten Schrader von der kulturnews. Und als Gäste: Sänger Sascha und Gitarrist Velvet von der Hamburger Band Swutscher, die spätestens seit der Single „Drahtesel“ als Nachfolger von Element Of Crime gehandelt werden.
Swutscher: Entspannte Musik zum Zimmeraufräumen oder Wäschewaschen. Die Bläser geben dem ganzen einen leichten Bossanova-Touch. Gefällt.
Verena: Bossa Nova? Wohl eher Mariachi meets Afrofunk! Tolle und vor allem überraschende Platte von Karl Blau, der ja 20 Jahre lang im Geheimen seine Alben veröffentlicht hat, um vergangenes Jahr endlich mit Plattenvertrag debütieren zu können. Hier stellt er seinem Americana Matthew E. White und Calexico zur Seite, die sich ne Portion psychedelische Pilze teilen.
Mitja: Und ich hab auch noch ein bisschen was rausgehört: Blau veredelt seine poppigeren Songs gern mit sanftem Jazzunterbau. Hat was vom Ideenreichtum eines Sufjan Stevens, läuft damit aber auch Gefahr, ein Interimsalbum zu werden, das ich selten hören werde – nämlich nur, wenn sonst nix passt.
Carsten: Geht mir ähnlich, aber wenn ich bedenke, wie oft ich von meinen Lieblingsplatten gelangweilt bin – immer dann könnte gut Karl Blau laufen. Sein Europadebüt habe ich stets dann angemacht, wenn ich vor jemandem angeben wollte, weil es auch eine Countryplatte gibt, die ich mag. Bei „Out her Space“ geht diese Aufschneiderei nicht: Man bekommt keine Credits dafür, einen Alleskönner zu mögen.
Musik


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Hörenswert

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