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Klub-Highlights am Wochenende: Uebel & Gefährlich (Hamburg), Festsaal Kreuzberg (Berlin), Muffatwerk (München) …

Klub-Highlights: Kraftklub. Alle BAndmitglieder stehen nebeneinander
Klub-Highlights dieser Woche: Kraftklub spielt am 3. Dezember in der Frankfurter Festhalle.Foto: Philipp Gladsome

Klub-Highlights am Wochenende: Empfehlungen aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln – mit Kraftklub, Monolink, Betterov und mehr

Die Klubs sind wieder auf, die Bands wieder auf Tour, und draußen wird es langsam zu kalt für Biergarten und Park. Deswegen heißt es nun wieder: rein ins Nachtleben, rein in die Klubs! Wir haben für dich ein paar Klub-Highlights fürs kommende Wochenende. Das sind unsere Empfehlungen für Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln:

Hamburg: Monolink in der edel-optics Arena

Heimspiel! Der Hamburger Steffen Linck alias Monolink kommt für eines seiner gefeierten Liveshows in seine Heimatstadt Hamburg. Sein melodiöser Mix aus Deephouse, Dance und Indie ist schon lange über die Stadt- und auch Landesgrenzen bekannt. Er arbeitete bereits mit Szenegrößen wie Ben Böhmer zusammen, ist tief in der Berliner Technoszene verwurzelt und hat letztes Jahr mit „Under Darkening Skies“ sein geliefertes zweites Album veröffentlicht. Am 2. Dezember spielt Monolink in der edel-optics Arena.

Berlin: Muff Potter im Festsaal Kreuzberg

Manche Bands wissen einfach nicht, wann es Zeit ist, aufzuhören. Andere dafür, wann ein Neuanfang lohnt. Muff Potter haben es gewagt und ein knappes Jahrzehnt nach ihrer Auflösung 2009 den Weg zurück auf die Bühne gefunden. Und nun sogar ein neues Album aufgenommen: „Bei aller Liebe“ ist natürlich Moshpit für Ü-40, aber Thorsten Nagelschmidt und seine Kollegen haben ja schon immer Punkrock für Akademiker gemacht – mehr Kettcar als Green Day. Am 2. Dezember gehts dann also in den Moshpit im Festsaal Kreuzberg.

München: Betterov im Muffatwerk

Mit seinem Debütalbum „Olympia“ hat Betterov für viele das beste deutsche Post-Punk-Album der letzten Jahre veröffentlicht. Er verhandelt darauf Selbstzweifel, Depression und den allgemeinen Abfuck dieser Welt. Dass Manuel Bittorf, wie der 28-Jährige gebürtig heißt, im Theater groß geworden ist, wird bei seiner fesselnden Bildsprache schnell deutlich. Nun hat er seinen Langenstreckenlauf gestartet und reist durch die ganze Nation. Nächster Etappenstopp: Am 3. Dezember im Muffatwerk.

Frankfurt: Kraftklub in der Festhalle

Zehn Jahre sind seit dem Debütalbum „Mit K“ vergangen. Doch was hat sich verändert? Gesellschaftlich so ziemlich alles – und daran kommen auch nicht die Jungs aus Chemnitz vorbei: Ihr neues Album „Kargo“ ist eine Abrechnung mit deutscher Feindseligkeit, unkontrolliertem Rechtsruck, neoliberalen Optimierungserzählungen, Ost-West-Ungleichheiten, selbstreferenziellen Großstadt-Twitter-Blasen und sich selbst. Am 3. Dezember spielt Kraftklub in der Festhalle in Frankfurt.

Köln: Ski Aggu im Club Bahnhof Ehrenfeld

Er gehört zu den Newcomern des neuen Berliner Raps: lustige Punchlines, irgendwie immer ein bisschen verballert und mit einem Hang zur elektronischen Musik – wie soll’s auch anders sein in dieser Stadt. Dass Ski Aggu, neben all seinen Partysongs, auch immer wieder ernstzunehmende Rap-Passagen liefert, macht ihn so interessant. Viele prognostizieren dem jungen Berliner auf jeden Fall eine große Zukunft. Auf dem Melt 2023 ist er jedenfalls schon mal gebucht. Doch wer nicht bis dahin warten will, sollte am 2. Dezember in den Club Bahnhof Ehrenfeld.