Konzerte am Wochenende: Deichkind in Hamburg
Die Hamburger Formation kommt an diesem Freitag für eine ihrer berüchtigten Shows zurück in ihre Heimatstadt.

Heimspiel für Deichkind: Seit über 25 Jahren ist die Hamburger Formation bekannt als die Band, die die Party rockt. Mit unerschütterlichem Humor und Spaß, aber auch so mancher Tiefe sagt sie allem Spießertum den Kampf an. Und nicht nur auf Platte – gerade die Liveshows sind legendär. Deichkind selbst nennen diese „Kindergeburtstage für Erwachsene“, tragen schrille Kostüme und rudern schon mal im Schlauchboot durch die Crowd. Wenn sie an diesem Wochenende in Hamburg auf der Trabrennbahn Bahrenfeld auftreten, wird es sicher besonders intensiv, immerhin sind Deichkind damit auch mal wieder in ihrer Heimatstadt zu Gast.
Dort hat sich die Gruppe um Philipp Grütering alias Kryptik Joe und Sebastian Dürre alias Porky einst gegründet. Seitdem sind Mitglieder gekommen und gegangen, etwa Ferris MC, der zwischen 2008 und 2018 dabei war. Doch ihre anarchische Grundhaltung haben sich Deichkind bewahrt. Genauso wie ihre Mischung aus Elektro, HipHop und Punk mit Texten, die die Party und das Verweigern feiern. Singles wie „Krawall und Remmidemmi“ oder „Leider geil“ haben das Vokabular ganzer Generationen geprägt. Ihr letztes Album „Neues vom Dauerzustand“ haben sie 2023 veröffentlicht. Die Platte hat es auf Platz 2 der deutschen Albumcharts geschafft.
Musik


Neue Single: Pomme sucht ihren eigenen Pfad außerhalb der Karte

Im zweiten Anlauf: New Constellations im Interview
Hörenswert

Who loves the Sun von CHAT PILE
Erst sechs Jahren existiert die Metal-Band Chat Pile. Trotzdem finden sie auf ihrem neuen Album „Who loves the Sun“ ihren ganz eigenen Sound.

The Gem von JULIA JACKLIN
Julia Jacklin arbeitet für ihr neues Album „The Gem“ erstmals mit dem legendären Indie-Label 4AD zusammen. Mehr als ganz nett klingt das aber nur selten.

Stadt aus Gold: TRETTMANNs neue Single erscheint am Freitag
Trettmann bringt mit „Stadt aus Gold" 2027 ein neues Album heraus. Schon jetzt erscheint die erste, deutlich düsterere Single.
