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„B3 Vol. 1“ von Krajenski: So viel Schmelz und Feeling

Plattencover „B3 Vol. 1“ von Krajenski

Mit „B3 Vol. 1“ entführt Krajenski seiner Hörer:innen in eine verrauchte New Yorker Bar im Jahre 1962.

Krajenski heißt mit Vornamen nicht Jimmy. Aber vielleicht ist es an der Zeit, Lutz „Hammond“ Krajenski einen neuen Spitznamen zu verpassen. Die Hammond B3 ist das Stamminstrument des Hannoveraners, schon seitdem er die Orgel als Siebenjähriger bei seinem Großvater entdeckt hat. Nun hat er auch ein Album danach benannt: „B3 Vol. 1“.

Die längst verstorbenen US-Meister Jimmy McGriff und Jimmy Smith sind zweifellos die Stammväter dieses Sounds: Blues und Jazz, gespielt mit so viel Schmelz und Feeling, dass Soul und Funk nie weit sind. Krajenski hat diesen Ton mühelos drauf: Plötzlich befindet man sich in einer verrauchten New Yorker Bar im Jahr 1962 und schlürft fußwippend einen Tom Collins. Als ehemaliger Bandleader des 2015 verstorbenen Roger Cicero weiß Krajenski um den Wert einer guten Melodie – und lässt auch Gospel und Boogaloo einfließen. Da braucht es nicht mehr als zwei Mitstreiter: Peter Gall swingt am Schlagzeug, und Ben Kraef liefert kraftvolle Saxofon-Begleitung. Eine Instrumentalplatte voller Seele.

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