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Max Beckmanns Rollenspiel

Max Beckmann. weiblich-männlich Hamburger Kunsthalle
Max Beckmann (1884–1950), Odysseus und Kalypso, 1943, Öl auf Leinwand, 150 x 115,5 cm, Hamburger Kunsthalle (© VG Bild-Kunst, Bonn 2019 © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford)

Das lange Warten hat ein Ende: Die Hamburger Kunsthalle zeigt Max Beckmann – und rückt sein differenziertes Rollenverständnis in den Fokus.

Max Beckmann zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Ursprünglich sollte die Ausstellung bereits im Frühjahr diesen Jahres eröffnen. Daraus wurde aus bekannten Gründen nichts – doch bald ist es soweit: Die Werke des Malers sprechen Bände, so auch die obige Abbildung:

Der Mann genießt, die Frau verführt. Oder ist es andersherum? Die Ausstellung Max Beckmann. weiblich-männlich nimmt das Geschlechterverhältnis unter die Lupe. Von den Nazis als „entartet“ diffamiert, floh Beckmann ins Exil, fand das Sinnliche im Menschen und verlieh seinen mythologischen und biblischen Figuren einen ausdifferenzierten Charakter. Im Männlichen fand er das Zerbrechliche – in der Weiblichkeit erhabene Stärke.

Die Hamburger Kunsthalle verlängert die Dauer der Ausstellung bis zum 14. März 2021.

Alle weiteren Infos zur Max Beckmann-Ausstellung gibt es auf der Webseite der Hamburger Kunsthalle.

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