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„Meinen Hass bekommt ihr nicht“: Die Folgen des Terrors

Meine Hass bekommt ihr nicht
Der kelien Melvil (Zoé Iorio) und sein Vater Antoine Leiris (Pierre Deladonchamps )Foto: TOBIS Film GmbH

„Meinen Hass bekommt ihr nicht“ erzählt von den Folgen der Pariser Terroranschläge 2015 für einen jungen Vater. Ist Hoffnung möglich?

Meinen Hass bekommt ihr nicht des deutschen Regisseurs Kilian Riedhof handelt davon, wie die islamistischen Terroranschläge in Paris vom 13. November 2015 das Leben eines jungen Vaters und dann Witwers verändern. Beim Überfall und Massenmord in der Konzerthalle Bataclan in Paris wird die Ehefrau und Mutter des kleinen Sohnes von Antoine Leiris (Pierre Deladonchamps) schwer verletzt und stirbt kurz darauf im Krankenhaus.

Antoine ist am Boden zerstört, ist er doch nun allein mit dem erst 17 Monate alten gemeinsamen Kind. Trotz des Schockzustandes postet er in den sozialen Medien ein trotziges, starkes Statement an die Mörder seiner Frau: Meinen Hass bekommt ihr nicht. Große Medien wie die Tageszeitung Le Monde greifen Antoines Post auf, er steht plötzlich inmitten medialer Aufmerksamkeit, erfährt viel Unterstützung und Zuspruch – und muss doch mit der neuen Lebensrealität erst einmal umgehen lernen …

hatte schon 2018 in dem zweiteiligen TV-Drama „Gladbeck“ über die aufsehenerregende Geiselnahmen in Gladbeck im August 1988 bewiesen, dass er sich darauf versteht, die Folgen von plötzlicher brutaler Gewalt auf Unbeteiligte einfühlsam und packend in Szene zu setzen. Meinen Hass bekommt ihr nicht basiert auf dem autobiografischen Buch von Antoine Leiris.

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