- Review
Nadia Reid: Out of my Province
In der Ruhe liegt die Kraft: Nadia Reid überzeugt mit intimem Songwriter-Folk, der zwar gemächlich, aber dennoch in Bewegung ist.

Was in unserer schnelllebigen, von Instagramfiltern geprägten Zeit wie eine Plattitüde klingt, ist für Nadia Reid ein Erfolgsrezept: In der Ruhe liegt die Kraft. Intimer Songwriter-Folk, der gemächlich, aber doch in Bewegung ist. Für ihr drittes Album hat Reid deshalb ihre Heimat Neuseeland verlassen, um in den USA „Out of Province“ aufzunehmen. Zehn Songs über innere Entwicklung und äußeres Reisen – „Roadsongs“ nennt Reid ihre Stücke, die Orte mit persönlichen Geschichten verbindet.
Nadia Reid behält die Ruhe
Getragen von der Akustikgitarre, manchmal auch Geigen und Bläsern, Steel Guitar oder einem ruhigen Schlagzeugbeat, entfalten sich ihre Songs bedächtig, verzichten auf den Refrain als Höhepunkt und wirken doch in jedem Moment kraftvoll, was auch an Reids eindringlich klarer und unaufgeregter Stimme liegt. Allein, dass die 28-Jährige mit „Out of my Province“ auf dem Matthew-E.-White-Label Spacebomb debütiert, dürfte ihr einiges an ohnehin verdienter Aufmerksamkeit bringen – die Ruhe wird sie deshalb nicht verlieren. vr
Out of my Province erscheint am 6. 3. via Spacebomb.
Musik

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