Newcomer:innen 2023: Das sind unsere Musik-Tipps
Wir haben uns durch die Tiefen des Musikuntergrundes gekämpft und präsentieren euch die Newcomer:innen 2023 – Das sind unsere Musik-Tipps:

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen. Doch wir wollen uns nicht lange mit öden Rückblicken aufhalten – wir nehmen die Zukunft, die Newcomer:innen ins Visier. Die kulturnews-Redaktion blickt voraus: Diese fünf Acts starten im Musikjahr 2023 durch …
Donkey Kid
Support für Drangsal, eine eigene Show in London und das Montreux Jazz Festival: Mit seiner Debüt-EP „Distant Shout“ hat Jurek Stricker alias Donkey Kid schon einiges erreicht. Und gerade hat der 21-jährige Berliner mit „Nicht zurück“ auch noch bewiesen, dass sein mit 80er-Referenzen gespickter Indiepop sogar mit deutschen Texten funktioniert. (cs)
Oskar Haag
Mit gerade mal 16 hatte Oskar Haag seinen ersten Hit: „Stargazing“ ist eine Songwriter’s Miniatur, die sich nahezu unmerklich in eine Pophymne verwandelt. Ein Jahr später ist er von Klagenfurt nach Wien gezogen, legt mit „Lady Sun & Mr. Moon“ eine nicht weniger aufregende Single nach und kündigt das Debütalbum „Teenage Lullabies“ für den 3. März an. (cs)
Reveal Party
Emily Nyhuus alias Reveal Party geht schwere Themen an, darunter Transphobie und Mental Health. Trotzdem ist der Indiepop der Dänin kein Trauerspiel, dazu hat sie zu viel Humor. Man schaue sich nur einmal die Titel der beiden EPs an, die sie 2022 veröffentlicht hat: „You’re my favourite Person – I love you“ und „You’re my favourite Person – I hate you“. (mj)
Taxi Kebab
Allein der Bandname des französischen Elektroduos hat einen Grammy verdient. Auf der Fusion 2022 waren Lea Jiqqir und Romain Henry die große Überraschung: Techno, Funk und arabische Popmusik – der hybride Elektropop ihrer Debüt-EP „Visions al 2ard“ weist mit Leichtigkeit über vermeintliche kulturelle Grenzen hinaus und wird das Reeperbahnfestival 2023 zum Schwitzen bringen. (fe)
P.Vanillaboy
Mit „Nachtschicht“ hat P.Vanillaboy den heimlichen Festival- und Klub-Hit dieses Jahres veröffentlicht. Sein roher, rotziger Ghetto-House-Style verbindet die Macht der 808 mit der Stärke der 303 – und Detroit mit Berlin. Die „Many Me“-Ep des Berliners ist eine erste Kostprobe, die richtig Lust auf mehr von diesem dreckigen Sound macht. (fe)
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