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Reue, Geheimnisse und verlorene Liebe: „Ohio“ von Stephen Markley

Portraitfoto Stephen Markley, der den Roman „Ohio“ veröffentlicht
(Foto: Michael Amico)

„Ohio“ von Stephen Markley spielt in einem jener vergessenen Winkel der USA, wo die Sterberate der weißen Bevölkerung durch Selbstmord, Sucht und dem Gefühl der Desillusionierung sprunghaft angestiegen ist.

In einer schicksalhaften Sommernacht des Jahres 2013 treffen vier ehemalige Klassenkameraden in der vom Industriegebiet geprägten Stadt ihrer Kindheit aufeinander. Jeder von ihnen verfolgt ein Ziel, alle werden von Reue, Geheimnissen und verlorener Liebe geplagt. Da ist Bill Ashcraft, ein alkoholkranker, drogenabhängiger Aktivist, dessen fruchtlose Ambitionen ihn von Kambodscha über den Zuccotti Park nach New Orleans und nun zurück nach „The Cane“ geführt haben, mit einem mysteriösen Paket unter seinem Truck; Stacey Moore, eine Doktorandin, die widerwillig der Mutter ihres Ex-Liebhabers gegenübertritt; Dan Eaton, ein schüchterner Veteran mit drei Einsätzen im Irak, der für ein Abendessen mit seiner Jugendliebe, die er zu vergessen versucht hat, nach Hause kommt; und die schöne, zerbrechliche Tina Ross, deren Treffen mit dem Kapitän der Footballmannschaft den schockierenden Höhepunkt des Romans auslöst.

Seit der Jahrhundertwende ist eine Generation herangewachsen, die nur Krieg, Rezession, politischen Stillstand, Rassismus und die schwelende Angst vor Umweltkatastrophen kennt. In den vergessenen Winkeln des Landes, aus denen die Industrie längst verschwunden ist, wo Zwangsvollstreckungen, Walmarts und Opiate das Land durchziehen, sind die Sterberaten der weißen Landbevölkerung sprunghaft angestiegen, angeheizt durch Selbstmord, Sucht und ein grassierendes Gefühl der Ausgrenzung und Desillusionierung.

„Ohio“ von Stephen Markley ist im Polar Verlag erschienen. Weitere Infos zu Stephen Markley und vielen weiteren spannenden Krimis gibt es auf der Website vom Polar Verlag.

Buchcover „Ohio“ von Stephen Markley

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