- Review
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„Old Sun, new Horizon“ von Long Tall Jefferson: Die Flamme, die nie verlischt
Der Singer/Songwriter aus der Schweiz reflektiert auf seinem vierten Album über die großen Fragen des Lebens – und seine unsterbliche Liebe zur Musik.

Nach mehreren Singles wie „Figure it out“ und „Growing up takes a Lifetime“ ist es nun endlich so weit: Das neue Album von Long Tall Jefferson ist da. Die Platte versammelt insgesamt elf Tracks, auf denen der Zürcher Singer/Songwriter einmal mehr seine Seele offenbart. Wie die Titel der Singles und des Albums schon deutlich machen, geht es hier nicht um jugendliche Rebellion, sondern einen durchaus abgeklärten Blick auf die Welt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Long Tall Jefferson ist längst weit mehr als nur Künstler – aber eben auch immer Künstler.
„Wir begannen mit den Aufnahmen kurz nach der Geburt meiner zweiten Tochter“, erklärt er selbst. „Alles war zu dieser Zeit überwältigend. Die Musik war nur ein Aspekt von vielen in meinem Leben. Aber sie ermöglichte mir diese kurzen Pausen, in denen ich einfach Artist sein und mich meiner Kunst widmen konnte, egal was zu Hause passierte.“
Kein Wunder also, dass die Musik auf „Old Sun, new Horizon“ so eingelebt und erdig, so leicht und pragmatisch zugleich klingt. Long Tall Jefferson wollte einen Sound, der möglichst nah an einer Demoversion sein sollte, und hat sich dafür mit seinem Produzenten und Freund Mario Hänni einen besonderen Ansatz überlegt: Die beiden haben immer zwei Instrumente zugleich aufgenommen anstatt alle Spuren einzeln.
Über das Album sagt Long Tall Jefferson: „Für mich steht die ,old sun‘ für etwas Unveränderliches, das in mir brennt: meine Liebe zum Songwriting, zur Musik, meine Seele, diese unendliche Faszination für das Leben. Und der ,new horizon‘ ist all das Wunderbare, das mich umgibt und herausfordert: neue Perspektiven, Veränderung.“
Musik

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