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Wem’s gepfählt …

Buchcover „Das Buch des Totengräbers“ von Oliver Pötzsch

Selbst in Wien graust man sich, wenn Frauen gepfählt werden. Im Mittelalter noch gang und gäbe, hat die Todesmarter auch dort zu Beginn der Neuzeit ausgedient. Jedoch fühlt sich 1893 ein Irrer von einem Almanach über Tötungsarten inspiriert: Er rammt lange Hartholzpfähle in die Doserln von vier Dienstmaderln und schneidet ihnen ihre schönen Happeln von den Hälsen. Inspektor Leopold von Hertzfeldt – grad aus Graz versetzt – eckt mit neuartigen Ermittlungsmethoden an, misstraut der feschen Julia „Lämmchen“ Wolf und freundet sich nach einem Malheur auf dem Zentralfriedhof mit dem schrulligen Totengräber Rothmayer an. Bestsellerautor Oliver Pötzsch führt uns mit seiner ungewöhnlichen Krimiserie in ein Wien auf der Schwelle zur Moderne. Als Zuckerl obendrauf: Die damalige Neugier und zugleich Reserviertheit gegenüber technischen Neuerungen liest sich amüsant als Gleichnis zu heutigen Problemen.

Weitere spannende Lektüretipps gibt es auf unserer Liste der besten Krimis im Juli 2021

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