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„Patina (Alternative Versions)“ von Peter Gregson: Furchtlose Innovationen

Portraitfoto Peter Gregson
Foto: Deutsche Grammophon

Auf „Patina“ hat er sein Cello mit anderen Streichern und Synthies unterlegt, doch jetzt geht Peter Gregson noch einen Schritt weiter.

Peter Gregson sieht sehr harmlos aus, wird in der Welt der Neoklassik aber schon länger als furchtloser Innovator gefeiert: Er hat Bachs Cellosuiten nachkomponiert, Filmsoundtracks geschaffen und Modeschaus musikalisch unterlegt. Letzten Herbst hat der Brite mit „Patina“ sein fünftes Album veröffentlicht, auf dem er sein Cello mit anderen Streichern und Synthesizern kombiniert, um gleichermaßen schwelgerische wie minimalistische Musik zu schaffen. Die EP „Patina (Alternative Versions)“ treibt das Experiment noch weiter: Pianist Frederik ’t Kindt hat zwei Stücke des Albums in intime Soloklavierstücke verwandelt.

Spannender noch sind allerdings die beiden Überarbeitungen des Titeltracks: Für die erste hat sich Gregson selbst mit der Acid-House-Band 808 State zusammengetan und einen Remix geschaffen, der trotz der hektischen Hi-Hats Ambientqualitäten behält – Elektro-Vorreiterin Laurie Anderson war ebenfalls beteiligt. Der zweite Remix von dem relativ unbekannten Paperflag wiederum macht aus „Patina“ einen stockenden Beat, der urplötzlich in einem grandiosen Refrain mündet.

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