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Raye & Hans Zimmer: „Click Clack Symphony“ wird zur Hymne der Selbstermächtigung

Raye steht in einem Abendkleid vor Instrumenten und schaut in die Kamera.
Raye veröffentlicht ihre neue Single mit Hans-Zimmer-Feature eine Woche vor ihrem zweiten Album. (Foto: Aliyah Otchere)

Raye veröffentlicht mit „Click Clack Symphony“ feat. Hans Zimmer die nächste Single ihres Albums „This Music May Contain Hope“. Eine Hymne auf Stärke und Heilung.

Nach dem viralen TikTok-Erfolg von „Where Is My Husband?“ legt Raye direkt nach: Mit „Click Clack Symphony“ erscheint die zweite Single ihres kommenden Albums. Als Feature enthüllt sie die Filmmusik-Legende Hans Zimmer, der Soundtracks für unter anderem „Interstellar“, „Dune“ oder „Der König der Löwen“ komponierte. Der Track der britischen Künstlerin erscheint eine Woche vor ihrem zweiten Album „This Music May Contain Hope“, das am 27. März veröffentlicht wird.

Raye spricht immer wieder davon, dass Musik für sie eine Form von Heilung ist. Schon ihr Debüt als unabhängige Künstlerin war roh, unbequem und ehrlich. In Songs über mentale Gesundheit, sexualisierte Gewalt, Sucht oder die Klimakrise legte die 28-Jährige ihr Inneres offen, um selber zu heilen und andere zu ermutigen. Genregrenzen spielen dabei keine Rolle. Zwischen HipHop, Dance, R&B, Soul und Pop bewegt sie sich mühelos und findet für jede Geschichte genau den Sound, den sie braucht.

Auch „Click Clack Symphony“ klingt wie ein Schritt nach vorne, oder eher wie ein Marsch. High Heels schlagen als rhythmisches Klacken den Takt, der zum Puls des Tracks wird. HipHop-Passagen treffen auf ein atmosphärisches, filmisches Orchester, das klar Hans Zimmers Handschrift trägt. Ob in Form von Spoken-Word oder Gesang, Raye erzählt von weiblichem Zusammenhalt und Freundschaft als Gegenkraft zu Dunkelheit und Depression. Der Sound der Absätze dient als Signal, die Hoffnung nicht zu verlieren und sich den kleinen Momenten mit Freund:innen hinzugeben, um nicht in Einsamkeit zu versinken.

Ein Meilenstein in Rayes Karriere

Mit Hans Zimmer an ihrer Seite wird auch das Musikvideo zur aufwendig inszenierten Kurzfilm-Erzählung. Wie schon in „Genesis“ oder „Escapism“ zeigt Raye ihr Gespür für Storytelling. Aus einer dunklen Wohnung befreit, kämpft sie sich mit Freundinnen durch bedrohliche Räume hinaus ins Freie. Schlussendlich steht sie in der Natur, für einen Moment frei, während das Orchester anschwillt. Die Zusammenarbeit markiert einen weiteren Meilenstein. Nach Jahren in engen Labelstrukturen gelang Raye 2021 der Schritt in die Unabhängigkeit. Ihr Debüt „My 21st Century Blues“ bewies ihr außergewöhnliches Talent. Nun folgt ein Konzeptalbum entlang der vier Jahreszeiten. Große Kollaborationen und Hitpotenzial bringt sie schon mit. Was auf den restlichen Tracks passiert, bleibt abzuwarten.

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