- Review
Quiet Force: Smile
Quiet Force zitiert Miles Davis wie Morricone, Jazz-Rock wie Soul, auch Ethno-Pop und selbst HR 1-Nachmittagssound.
Quiet Force zitiert Miles Davis wie Morricone, Jazz-Rock wie Soul, auch Ethno-Pop und selbst HR 1-Nachmittagssound.
Genre-Platten sind selten geworden, und um Grenzen schert sich auch Sheryl Crow nicht. Ihr Munter-Mix aus Folk, Rock und Songwriter-Pop kommt so locker und sexy daher, als wäre er ein abgehangenes Spätwerk.
Reillys romantische Kompositionen scheinen Einsamkeit zu bebildern, doch wehleidig sind sie nicht.
Drei Frauenstimmen, uralte Instrumente und behutsame Elektronik, die dramatische Akzente setzt, ohne auf Effekte aus zu sein.
Was bei anderen künstlerische Denkpause signalisiert und zur Verlegenheitslösung wird, ist bei Marius Müller Westernhagen schlicht logische Konsequenz: ein Live-Album - endlich.
Eine furiose, brillant abgemischte Nord-Süd-Fusion.
Nach dem Schema F des Southern Rock gestrickte Stücke, mal lang, mal kurz, mal elektrisch, mal akustisch, immer dicht und prall.