
- Review
Dudu Tucci: Odudu
Na, das beißt sich aber, denkt man unwillkürlich, wenn man die Ingredienzen dieser CD nachliest: brasilianische Samba-Trommeln und Synthesizer. Doch weit gefehlt.

Na, das beißt sich aber, denkt man unwillkürlich, wenn man die Ingredienzen dieser CD nachliest: brasilianische Samba-Trommeln und Synthesizer. Doch weit gefehlt.

Bizarr an Ghost ist nicht die Liebe zu frühem Britfolk, die mittelalterlichen Anklänge oder der Bryan-Ferry-Touch, sondern die Tatsache, dass dieser Mix aus Japan kommt.

Was immer Sie sich von west-östlichen Vereinigungen erhofft haben mögen, hier ist es geschehen.

Die Soundtrack-Fans im Plattenladen: ratlos. Welche von beiden Scheiben bietet denn nun die Musik zum Comic-Film?

Khan hat sich mit westlichen Musikern zusammengetan, um allen Chart-Stimmchen mal zu zeigen, was Singen heißt.

Ein in allen Regenbogenfarben schillernder eigenständiger Soundtrack, den niemand von vorn bis hinten mögen wird.

Quiet Force zitiert Miles Davis wie Morricone, Jazz-Rock wie Soul, auch Ethno-Pop und selbst HR 1-Nachmittagssound.

Genre-Platten sind selten geworden, und um Grenzen schert sich auch Sheryl Crow nicht. Ihr Munter-Mix aus Folk, Rock und Songwriter-Pop kommt so locker und sexy daher, als wäre er ein abgehangenes Spätwerk.

Reillys romantische Kompositionen scheinen Einsamkeit zu bebildern, doch wehleidig sind sie nicht.

Drei Frauenstimmen, uralte Instrumente und behutsame Elektronik, die dramatische Akzente setzt, ohne auf Effekte aus zu sein.