Prince: Graffiti Bridge
Ein in allen Regenbogenfarben schillernder eigenständiger Soundtrack, den niemand von vorn bis hinten mögen wird.

Computerrhythmisierte Funk-Rap-Soul-Gospel-Dancefloor-Delirien, bis zum Bersten prall gefüllt mit skurrilen Sound-Gags und sich stets auf multiplen Ebenen entwickelnd: Musik für Kopf-Hörer, die nichtsdestotrotz ihre Tanzbeine noch zu schwingen wissen.
Bei keinem anderen Studiotüftler passiert so viel im Hintergrund, lohnt sich das Tiefenhören mehr als bei Prince; er adaptiert alle Genres schwarzer Musik, modelt sie um, ironisiert sie oder nimmt sie einfach ernst, bekundet hingebungsvolle Liebe zur Kunst wie zum Kitsch.
Ein in allen Regenbogenfarben schillernder eigenständiger Soundtrack, den niemand von vorn bis hinten mögen wird, der aber allen zumindest partikelweise was zu bieten hat. Gäste unter anderen: Funk-Papst George Clinton und Mavis Staples als gospelnde „Melody Cool“. Der Film wird übrigens in Bälde nachgeliefert.
Musik


Das geht style: Shabazz Palaces feiert Comeback mit Haltung

MS Dockville wird 20: Vergünstigte U25-Tickets zum Geburtstag
Hörenswert

„Thrash is back“: Jetzt Tickets für Dust Bolt gewinnen
Mit neuer EP wollen Dust Bolt das Genre neu aufmischen und relevanter machen – wir verlosen Tickets zur Tournee.

Win Win von FENNE LILY
Obwohl sie nach dem letzten Album eine plötzliche Trennung hinnehmen musste, klingt Fenne Lily neue Platte „Win Win“ eher behaglich- wie eine warme Decke.

Zurück zu den Anfängen von THE WOMBATS
Zum 20. Geburtstag von ihrem Debütalbum „A Guide to Love, Loss & Desperation“ gehen The Wombats auf Tour.