
- Review
Paul McCartney: Liverpool Oratorio
Unserem Klassikrezensenten Justus Noll, der zudem u. a. Musiker ist und Beatlesfan, war zu Paulchens Ausflug in die E-Musik nur ein verbales ”grauenerregend” zu entlocken.

Unserem Klassikrezensenten Justus Noll, der zudem u. a. Musiker ist und Beatlesfan, war zu Paulchens Ausflug in die E-Musik nur ein verbales ”grauenerregend” zu entlocken.

Ein Schuß Rainbirds, mit einer Prise Fairport Convention abgeschmeckt und dazu Petra Jansen.

Percy Jones' "Propeller Music" weist über unsere Zeit hinaus. Sieben Jahre lang hat sich kein Label an das Material herangetraut.

Der irische Songwriter schüttelt lyrische Melodien nur so aus dem Ärmel und verbindet keltische Wurzeln mit modernen Arrangements.

Ein Sprung in die erste Liga! Mit magischen Computergrooves und exaltiertem Gesang stellen sich die deutschen PTB auf die Schultern von Cure und Konsorten.

Prince verschmilzt wieder sämtliche Spielarten der Black Music zu einem typischen Sound voller überraschender Arrangements, die Erwartungen verschmitzt enttäuschen und ironisieren.

Agit-Hop-Stakkati, frenetisches Publikum, ekstatische Samples: wem noch nicht klar war, warum Public Enemy die Speerspitze der Bewegung bilden, sollte sich auf Stand bringen.

Alle, wirklich alle Register ziehen die blaublütigen Pop-Heroen. Sinfonisch hier, bluesig da, straight und techno-poppig gleich daneben.

Wir melden: einen Klassiker der künftigen Rock-Geschichte! Michael Stipe ist der charismatischste US-Sänger seit Jim Morrison, und die Aufrichtigkeit, Klarheit und Authentizität der R.E.M.-Musik ist allenfalls noch mit den frühen Aufnahmen von "The Band" zu vergleichen.

Tahas pulsierende, dicht produzierte Stil-Mixtur aus Rai-, Soul- und Dancefloor-Elementen kümmert sich wenig um Genres und Schubladen.