- Review
Alien Sex Fiend: Open head surgery
Durch monotone Techno-Hardcore-Gewitter irrlichtern Tarzan-Schreie, Sirenengeheul, flüchtige DOORS-Zitate und Trash-Gitarren. Musik aus dem Irrenhaus.
Durch monotone Techno-Hardcore-Gewitter irrlichtern Tarzan-Schreie, Sirenengeheul, flüchtige DOORS-Zitate und Trash-Gitarren. Musik aus dem Irrenhaus.
Erneut gelingen Gregg Allman, Dickey Betts & Co. die feinmaschigsten Rhythmusgewebe, die hypnotischsten Langstücke, die traumhaftesten Gitarren-Orgel-Duelle. Wirklich sture Hunde.
Ein Album ganz in Moll; trotz produktionstechnischer Schwächen so betörend schön und pathetisch groß, dass das Erwachen aus diesem atmosphärischen Trip ein bemerkenswert schmerzliches ist.
Arson Garden kommen zwar aus Indianapolis, klingen aber wie eine Light-Version des Seattle-Sounds. Nur an den Melodien sollten sie noch ein wenig feilen.
Früher waren sie Wegbereiter des Hardrock, heute eifern sie ihrerseits Vorbildern nach.
Früher waren Söhne anders. Das Tun und Lassen ihrer Väter war ihnen allenfalls Handlungsanleitung fürs Gegenteil. Jason Bonham, Sproß des 1980 gestorbenen Led Zeppelin-Drummers John Bonham, hat derlei nicht im Sinn.
Von den Ambient-Projekten der Achtziger Jahre hat sich der geniale Dilettant Eno entfernt. Seine neue CD liefert unter dem Eindruck urbaner Hektik einen nervösen Soundtrack ohne geschmäcklerische Kompromisse.