- Review
Sasami: Sasami
Das Debütalbum der kalifornischen Songwriterin Sasami ist das Beste, was dem Indierock in den letzten Monaten passiert ist.

Sie hat mit ihrem Waldhorn das Konservatorium absolviert, war jahrelang als Keyboarderin von Cherry Glazerr auf Tour, hat Soundtracks komponiert und als Produzentin gearbeitet – doch erst jetzt wagt sich Sasami Ashworth als Musikerin in die erste Reihe vor. Auf Instagram hat die kalifornische Songwriterin die Themen ihres Debütalbums „Sasami“ sehr schön und sehr plastisch zusammengefasst: „Everyone I fucked and who fucked me last year“. Im Interview mit kulturnews quittiert sie diese Selbstverortung mit einem Lachen: „Ich habe mich mit der Platte ein bisschen sortiert. Auf Nachfrage habe ich die Songs ja auch als Briefe oder Nachrichten beschrieben, die ich am Ende doch nicht an den entsprechenden Adressaten geschickt habe. Das stimmt nur so halb, denn eigentlich bin an der Senden-Taste gar nicht so zögerlich. Vielleicht fasse ich die Platte lieber als den Versuch zusammen, aus einem gebrochenen Herzen zumindest noch ein bisschen Cash rauszupressen.“ Es wäre ihr zu wünschen, denn Songs wie „Free“ und „Not the Time“ gehören zu dem Besten, was der Indierock in den letzten Monaten zu bieten hatte.
Musik

- Tourneen

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Hörenswert

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- Gewinnspiele
