MUSIK

St. Vincent: Was ihr zu ihrem neuen Album „Daddy’s Home“ wissen müsst

St. Vincent ist wieder da! Dass wir auf das nunmehr siebte Studioalbum der US-amerikanischen Musikerin Annie Clarke nicht mehr lange warten müssen, ist schon seit Dezember bekannt. Da hatte Clarke angekündigt, dass ihr neues Album 2021 erscheinen würde. Ihr letztes, 2017 erschienenes Album „Masseduction“ war sowohl bei der Kritik als auch kommerziell ein Riesenerfolg: Top 10 Platzierungen in Großbritannien und den USA sowie Album des Jahres bei dem Guardian und die New York Times. Auch in den 2017er-Jahrescharts unseres Musikredakteurs Carsten Schrader war „Masseduction“ seinerzeit zu finden.

St. Vincent: Inspiration aus der Kindheit

Heute hat Clarke nun endlich offiziell ihr siebtes Album als St. Vincent angekündigt. Der Nachfolger zu „Masseduction“ soll den Titel „Daddy’s Home“ tragen, und mit diesem Titel hat es einiges auf sich. 2019 ist Clarkes Vater nach beinahe zehnjähriger Haft aus dem Gefängnis freigekommen. Der Börsenmakler ist 2010 zu insgesamt zwölf Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt worden. Dessen verfrühte Freilassung 2019 nahm Annie Clarke zum Anlass, um sich in die Musik ihrer Kindheit zurückzuversetzen: Die Musik der 70er-Jahre, die sie in ihrer Kindheit mit ihm zusammen gehört hat.

Sleazy Synthfunk auf „Pay your Way in Pain“

Einen ersten Vorgeschmack auf das, was da noch kommt, bietet die Vorabsingle „Pay your Way in Pain“. Unterlegt mit einem Video von Regisseur Bill Benz, mit dem Clarke parallel auch an dem Film „The Nowhere Inn“ gearbeitet hat, setzt sich die Musikerin darauf musikalisch mit sleazy Synthfunk in Szene. Ein Sound, der natürlich von einer Künstlerin wie St. Vincent nicht eins zu eins übernommen wird: Stattdessen hebt Annie Clarke den Sound durch allerhand Brüche ins Jetzt. Schaut euch das Video oben auf unserer Seite an. Wir sind gespannt auf mehr!

„Daddy’s Home“ erscheint am 14. Mai.

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