Roufaida veröffentlicht drei Songs ihres Debütalbums „Coming up for Air“
Roufaida erzählt mit jedem Song eine eigene Geschichte – und benutzt ihre Stimme als Form des politischen Protests.

Roufaida hat uns mit „Silver Linings“, „Ken Ness“ und „Friendly Fire“ einen Vorgeschmack auf ihr Debütalbum gegeben, das am 10. Oktober bei For Farah Records erscheint. Das Album „Coming up for Air“ baut auf einer gleichnamigen EP aus dem Jahr 2023 auf und ist geprägt von unkonventionellen Melodien und dem Einsatz arabischer Instrumente, wie dem Guembri und Darbuka.
Was zunächst als klassicher Pop durchgehen könnte, überrascht mit Elementen aus Afrobeat, Hip-Hop und Indie. Die drei bisher veröffentlichten Songs geben bereits einen ersten Eindruck des abwechslungsreichen Albums, das mit jedem Song eine eigene, emotionale Geschichte erzählt.
Roufaidas Musik: Ein Protest im Zeichen des Widerstandes
Am außergewöhnlichsten sind jedoch die mehrsprachigen Lyrics der niederländisch-marokkanischen Künstlerin, die sie gemeinsam mit der mit Platin ausgezeichneten Songwriterin Nina Sampermans verfasst hat. Denn für Roufaida ist Musik mehr als nur ein pures Ausdrucksmittel ist – sie nutzt ihre Songs als politisches Sprachrohr und übt auf diese Weise ihren eigenen Protest aus.
Mit klarer Stimme singt sie über Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Entwurzelung und Widerstand und ihre Worte klingen gleichzeitig poetisch-schön und aktivistisch-fordernd.
Das Atemholen als zentrales Motiv des Albums „Coming up for Air“
In der zuletzt erschienenen Single „Ken Ness“ thematisiert Roufaida auf eine emotionale Weise den Israel-Palästina-Krieg und das Musikvideo wurde im März im Gaza-Streifen gedreht. Es zeigt unter anderem die Zerstörung der Häuser und vermittelt dennoch durch das Abbilden der Bevölkerung als Gemeinschaft ein Gefühl von Widerstand und Zusammenhalt.
Musik

- Review

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