MUSIK

Stella Sommer: Unbeabsichtigte Corona-Hymne

Wenn man aus Hamburg kommt, ist man vielleicht schon mit Stella Sommer vertraut. Nicht nur deshalb, weil die gebürtige Hamburgerin schon seit zehn Jahren eine feste Größe im Musik-Business ist und mit ihrer 2009 gegründeten Band Die Heiterkeit beste Bewertungen für ihre Alben bekommen hat. Nein, Stella Sommer hat sich insbesondere durch ihren eigenen, einzigartigen Musikstil ausgezeichnet, der sich irgendwo zwischen Folk, Chanson und orchestralem Pop einteilen lässt.

2010 startete sie mit der Band Die Heiterkeit ein neues Projekt. Kennengelernt haben sich die Bandmitglieder als Studenten an der Uni Hamburg; schnell haben sie bemerkt, dass sie alle den gleichen Musikgeschmack haben. Bald hat sich der Erfolg der Band ausgezeichnet, es kam ein Album nach dem anderen. Allen voran ist das 2019 erschienene Album ,,Was passiert ist“ hervorzuheben, das bei  Musikkritikern Höchstbewertungen einbuchen konnte.

Passend dazu hat die Sängerin und Songwriterin nun einen neuen Song namens ,,A Lover alone“ veröffentlicht. In dem entsprechendem Musikvideo wandert sie alleine durch den Ohlsdorfer Friedhof, ein einsamer Spaziergang im größten Parkfriedhof der Welt. Höchstaktuell, genau zu Corona-Zeiten, könnte man meinen. So ist ihr aktueller Song eventuell auch als eine unbeabsichtigte Corona-Hymne zu sehen.

Stella Sommer plant zudem für diesen Herbst ein neues Album.

Bis dahin kann man sich aber mit ihrem neuen Song die Zeit verkürzen. ,,A Lover alone“ ist hier abrufbar.