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Streaming-Festival für Kulturschaffende: „Einer kommt, alle machen mit 2021“

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Lars Meier ist der Vorstandsvorsitzende von MenscHHamburg e.V.

Genau ein Jahr nach dem Solidaritäts-Nicht-Festival „Keiner kommt, alle machen mit“ geht die Veranstaltungsreihe in die nächste Runde: Am 12. Mai steigt „Einer kommt, alle machen mit 2021“. Erneut steht dabei die Solidarität mit der Kulturszene im Zentrum. Denn natürlich haben sich die Schwierigkeiten, die die Pandemie in diesem Berufsfeld auslöst, nicht verflüchtigt. Letztes Jahr sind dabei Spendengelder im Wert von über 500 000 Euro zusammengekommen – die Hoffnung ist natürlich, diese Summe dieses Mal zu toppen. Als Initiator steht in diesem Jahr erneut MenscHHamburg e.V. unter der Leitung von Lars Meier hinter der Veranstaltung.

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„Einer kommt, alle machen mit“: Von Ina Müller bis Bjarne Mädel

Schon 2020 hat der Erfolg von „Keiner kommt“ die Verantwortlichen zu einer Folgeveranstaltung motiviert. Das Ergebnis war „Einer kommt, alle machen mit“. Im Gegensatz zum rein digitalen Vorgänger sind dabei verschiedene Künstler*innen aufgetreten: Auf der Bühne der Elbphilharmonie saßen und standen unter anderem Anna Depenbusch, Kirsten Boie, Dittsche oder Johanna Wokalek. In diesem Jahr schließen sich verschiedene Hamburger Bühnen vom St. Pauli Theater bis zum Ohnsorg Theater zusammen, um die Vielfältigkeit der deutschen Kulturszene zu demonstrieren. Auch jetzt ist die Bandbreite erneut groß: Von Ina Müller über Bjarne Mädel, von Eckhart von Hirschhausen bis zu Christine Westermann sind ingesamt 22 Künstler*innen aus den unterschiedlichen Bereichen vertreten. Christina Rann und Ole Specht moderieren die Veranstaltung, während Peter Urban den Kommentator gibt. Das gesamte Line-up könnt ihr auf dem Plakat sehen:

Während die Künstler*innen auf den Bühnen stehen, bleiben die Türen natürlich zu, die Zuschauerräume leer. Stattdessen kann man die Auftritte bequem von zu Hause aus im Stream verfolgen. Das Programm beginnt am 12. Mai um 19 Uhr. Alle Informationen dazu gibt es auch auf der Webseite.

Die Tickets sind gegen eine Spende ab 22 Euro erhältlich. Der Erlös aller verkauften Karten kommt dabei zu 100 Prozent MenscHHamburg e.V. zugute, der wiederum Kulturschaffende in Not unterstützt. Für den Kauf kann man zwischen verschiedenen Anbietern wählen: Es gibt die Karten bei Eventim, Reservix und bei Ticketmaster.

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