Tara Nome Doyle: „Snail I“ feiert die langsame Liebe
Auf ihrem kommenden Album feiert die Singer/Songwriterin das Ungeziefer. Die erste Vorabsingle gibt es jetzt.

- Heute hat Tara Nome Doyle „Snail I“ veröffentlicht
- Die Single ist der erste Vorbote auf ihr Album „Værmin“, das am 28. Januar erscheint
- Hört euch den Track hier auf unserer Seite an
Wie der Titel bereits andeutet, geht es im Text der Single um eine besondere Art der Bewegung. Nämlich die sehr langsame, die Schnecken eigen ist. „Slow and steady wins the race“ singt Tara Nome Doyle im Refrain. Über die Inspiration hinter „Snail I“ erzählt sie:
„,Snail I‘ handelt von meiner Erfahrung, eine Art von Liebe zu erfahren, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche. Eine langsame Art der Liebe, keine ,Liebe auf den ersten Blick‘ – sondern eine Liebe, auf die ich mich jeden Tag auf’s Neue vorsichtig weiter einlassen kann; eine Liebe, in der man sich gegenseitig geduldig beibringt, offen für eine neue, geteilte Lebenswahrnehmung zu sein.“
Wie schon „Snail I“ sind auch alle anderen Songs auf „Værmin“ nach ,Ungeziefer‘ benannt – also nach Insekten, Kriechtieren oder Parasiten, die wir gemeinhin als eklig und schädlich wahrnehmen. Das Album stellt die Frage, was es bedeuten würde, wenn wir diese Tiere stattdessen für das akzeptierten, was sie sind. Tara Nome Doyle glaubt, dass es uns auch zu einem harmonischeren Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt führen könnte.
„Værmin“ ist Doyles zweites Album, ihren Erstling „Alchemy“ hat die Musikerin mit norwegisch-irischen Wurzeln, die heute in Berlin lebt, 2020 veröffentlicht.
Musik


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