„The Bride! Es lebe die Braut“: Bonnie & Clyde als Monsterpärchen
Maggie Gyllenhaal meinte: Frankensteins Monster braucht eine Braut. Das Resultat: Jetzt kommt ihr Horrofilm „The Bride! Es lebe die Braut“ in die Kinos.
Frankensteins Monster ist einsam, ihm fehlt eine Gefährtin an seiner Seite, eine große Liebe! So reist er ins Chicago der 1930er-Jahre, um die geniale Wissenschaftlerin Dr. Euphronius zu bitten, eine Gefährtin für ihn zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau – die Braut ist geboren. Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord, Besessenheit, eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und mitten in diesem Strudel ein von der Polizei gejagtes Paar, das eine der ungewöhnlichsten Lovestories, der Filmgeschichte auslebt, halb Monsterpärchen, halb Bonnie & Clyde … Der Horrorilm „The Bride! Es lebe die Braut“ kommt jetzt in die Kinos.
„The Bride! Es lebe die Braut“ : Der Film
Frankensteins Monster (Christian Bale) ist einsam, ihm fehlt eine Gefährtin an seiner Seite, eine große Liebe! So reist er ins Chicago der 1930er-Jahre, um die geniale Wissenschaftlerin Dr. Euphronius Annette Bening) zu bitten, eine Gefährtin für ihn zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau – die Braut (Jessie Buckley) ist geboren. Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord, Besessenheit, eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und mitten in diesem Strudel ein von der Polizei gejagtes Paar, das eine der ungewöhnlichsten Lovestories, der Filmgeschichte auslebt, halb Monsterpärchen, halb Bonnie & Clyde … vs
Frankensteins Monster: Christian Bale
Der Oscar-Gewinner hat in seiner Schauspielkarriere schon immer gerne physische Transformationen „erlitten“: 28 Kilo abnehmen für „Der Machinist“, direkt danach 40 Kilo Muskeln draufschaufeln für „Batman begins“, wieder Gewicht verlieren für „Rescue Dawn“ und „The Fighter“, Gewicht zunehmen für „Vice – Der zweite Mann“. Für seine Rolle als Frankensteins Monster hat Bale die harte Arbeit jetzt einfach mal der Maskenabteilung überlassen. Sechs Stunden täglich saß der Brite auf einem Stuhl, um sich in das Monster verwandeln zu lassen und ließ verlauten, dass er und die Maskenbildner dabei regelmäßig rumschreien mussten, um über die redundante Prozedur nicht verrückt zu werden. Apropos verrückt: Krass geschminkt und mit schwerer, langsamer Stimme – kein Wunder, er ist ja auch ein von den Toten Erweckter – stakst Bale nun durch den Film, die charismatischen Metallnähte des Frankensteinschen Geschöpfes auf der Stirn wie ein seltsames Stirnband. Zuletzt war er in dem Film „Amsterdam“ zusehen. vs

Die Monsterbraut: Jessie Buckley
Sie ist aktuell noch als Shakespeares Frau Agnes in Chloé Zaos Drama „Hamnet“ zu sehen: Jessie Buckley. Agnes gilt in ihrem Dorf als Hexe, fast immer streunt sie durch den Wald, weiß, welche Kräuter wozu gut sind, und, wie viele Kinder mal an ihrem Todesbett stehen werden. Apropos Kinder: Mit Vorliebe gebärt Agnes alleine im Wald, so haben es schon ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre Urgroßmutter getan. In „Hamnet“ schreit sie im Laufe des Films gefühlte zehn Minuten – zwei Mal bei der Geburt sowie aus tiefster Verzweiflung nach dem Tod ihres Sohnes Hamnet. Jetzt darf Buckley für Regisseurin Maggie Gyllenhaal Frankensteins weibliches Monster spielen, eine Rolle, die mit Sicherheit eine ähnliche, wenn auch ganz andere Intensität verlangt. Das Zusammenspiel zwischen Regisseurin Gyllenhaal und Jessie Buckley hingegen ist schon eingespielt: Buckley spielte schon in Gyllenhaals Film „Die Frau im Dunkeln“ an Olivia Colmans Seite die Hauptrolle. jw
Die Regisseurin: Maggie Gyllenhaal
Die Schwester von Schauspieler Jake Gyllenhaal (der in „The Bride“ auch dabei ist) hat in den letzten Jahren ihre eigene Schauspielkarriere zurückgefahren, vor allem zugunsten ihres Regiedebüts „Frau im Dunkeln“ (2021) nach dem gleichnamigen Roman von Elena Ferrante. Der Film brachte ihr wohlwollende Kritiken ein. In ihrer zweiten Regiearbeit „The Bride! Es lebe die Braut“ mischt Gyllenhaal Elemente aus dem Roman „Frankenstein“ und dem 1935er-Film „Frankensteins Braut“ mit Romanze, Gangsterfilm und Musicalelementen. Es geht um Selbstermächtigung und die Suche nach dem eigenen Ich, Außenseitertum, das Auflehnen gegen die Mächtigen und um viel Punk. Gyllenhaal (als Schauspielerin in der Serie „The Honourable Woman“) will aus Frankensteins Braut mehr als ein Geschöpf machen, sie will ihr eine eigene Stimme geben, denn bisher war die Braut in den Filmen immer passiv. vs