„The Greatest“ wird 20: Happy Birthday Cat Power!
Das Album „The Greatest“ gibt es anlässlich seines 20. Geburtstages jetzt in pinkem Vinyl. Glückwunsch, Cat Power! Es ist immer noch toll.

Zum 20. Geburtstag erscheint „The Greatest“ als Pink-Vinyl-Edition im Foliencover. Es ist nicht Cat Powers bestes Album, da möchte ich meine Besprechung aus der Februarausgabe des Jahres 2006 gar nicht nachträglich korrigieren: „Die fragile Songwriterin Chan Marshall versöhnt sich in kleinen Schritten mit der Welt. Um das zu illustrieren, hat sie sich fürs neue Studioalbum angemessene Unterstützung geholt: Zusammen mit Mitgliedern der legendären Al-Green-Band spielte Marshall ihr ganz persönliches Memphis-Album ein. Doch ganz egal, wie warm, soulig und üppig arrangiert die neuen Songs sind: Es handelt sich eindeutig um Marshall-Kompositionen, denen man mindestens so viel Liebe entgegenbringen sollte wie jener Radiomann, der das Stück ,Islands‘ ansagt. Doch wenn sie gegen Ende der Platte ganz spartanisch ,Where is my love?‘ fragt und bei ,Hate‘ Kurt Cobain zitiert, dann wünsche ich mir doch die verzweifelte Cat Power zurück, die sich wie früher zu Klavier oder Gitarre die Seele aus dem Leib leidet.“
Ergänzen würde ich noch, dass wenige Monate nach der Album-Veröffentlichung Wong Kar Wais erster englischsprachiger und beileibe nicht bester Film in den Kinos startet: Norah Jones gibt ihr eher hölzernes Schauspieldebüt, während Chan Marshall nur einen Cameo-Auftritt hat. „My Blueberry Nights“ rettet die Schlussszene, denn in der läuft „The Greatest“, der Titelsong dieses sehr guten, aber beileibe nicht besten Cat-Power-Albums.
Musik


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