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„Asphodels“ von The Veils: Mit der Zeit zum Folk

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Ihre Britrock-Wurzeln haben The Veils längst hinter sich gelassen, heute macht die Band aus Neuseeland schimmernden Indiefolk.

Wie gelingt die Wandlung vom Britrock zum Troubadourfolk? The Veils machen es vor. Die neuseeländische Band um den Briten Finn Andrews hat vor mehr als 20 Jahren ihr Debütalbum veröffentlicht – der damaligen Zeit angemessen, geprägt von britisch inspiriertem Indierock. Der hat sich im Laufe der weiteren Alben hin zu cineastischem Folkpop gewandelt; auf „Asphodels“ changieren The Veils zwischen unheilvollem Kammerpop und schimmerndem Pianofolk.

Im Mittelpunkt steht Andrews’ Stimme. Inspiriert von Dichtern wie Ted Hughes und Federico García Lorca, singt er von Aufbruch, Kompromisslosigkeit, Zweifel und Unsicherheit. Die Band begleitet ihn mit klimpernden bis dramatischen Klavierarrangements, stimmungsvollen Drums, Geigen und Gitarren. The Veils schaffen es, ihrem Kammerpop rockige und jazzige Elemente hinzuzufügen, ohne in großes Drama zu verfallen. Das ist sicherlich auch ein Verdienst von Streicherarrangeurin Victoria Kelly. Mit „Asphodels“ beweisen The Veils, dass sie mit der Zeit gehen können, ohne ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen.

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