The Weeknd boykottiert die Grammys
Nachdem The Weeknd bei den Nominierungen der Grammys für 2020 leer ausgegangen ist, zieht der R'n'B-Sänger nun Konsequenzen.

Die Grammys stehen ins Haus – und mit ihnen mal wieder eine Kontroverse. So wie zuletzt Drake und Frank Ocean von den Nominierungen ausgeschlossen wurden, erhielt dieses Jahr auch The Weeknd für sein Album „After Hours“ unfairerweise keine Chance auf einen Grammy, und das obwohl „After Hours“ und die daraus ausgekoppelte Single „Blinding Lights“ zu den Highlights des Pop-Jahres zählen. Ähnlich wie vor ihm schon Drake und Frank Ocean hat nun auch The Weeknd entschieden, die Grammys in Zukunft zu boykottieren.
Kurz nach der Veröffentlichung der Nominiertenliste gab der R’n’B-Sänger seinen Unmut bereits auf Twitter kund: „Die Grammys sind und bleiben korrupt. Ihr schuldet mir, meinen Fans und der Musikindustrie Transparenz …“ In einem Interview mit der New York Times hat Abel Tesfaye, wie der kanadische Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, nun offengelegt, dass er seinem Label Republic Records nicht erlauben möchte, seine zukünftige Musik bei den Grammys für eine Nominierung einzureichen.
Auf die allgemeine Entrüstung über die Entscheidung, The Weeknd und „After Hours“ zu übergehen, äußerte sich Harvey Mason jr., CEO und Vorsitzender der Recording Academy, im November des letzten Jahres wie folgt: „Leider gibt es jedes Jahr weniger Nominierungen als Künstler*innen, die sie verdient hätten. Aber als der einzige peer-reviewte Musikpreis werden wir weiterhin herausragende Musik würdigen und Aufmerksamkeit auf die vielen herausragenden Künstler*innen lenken, die die weltweite Musikgemeinschaft ausmachen. (…) Alle Grammy-Nominierungen werden von den Wahlberechtigten für ihre Spitzenleistungen gewürdigt, und wir möchten ihnen allen gratulieren.“
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