„Upside down“ von Tubilah: Die Gitarre auf links krempeln
Mit einer sehr eigenwilligen Art, die Gitarre zu spielen, veröffentlicht Tubilah das Entspannungsalbum „Upside down“.

Wer selbst ab und zu in die Gitarrensaiten greift, sollte das ruhig mal ausprobieren, was hier auf „Upside down“ von Tubilah geboten wird: Klampfe rumdrehen und dann versuchen, mit der rechten Hand zu greifen und der linken zu zupfen. Geht nicht, oder? Geht doch. Zumindest Tubilah alias Jörn Heilbut kann’s, er hat das Spiel mit den hohen Saiten oben und den tiefen unten von Kindheit an perfektioniert. Jörn wer? Heilbut. Den kennt man von seiner eigenen Band The Jeremy Days („Brand new Toy“), aber auch als Studio- und Sessiongitarrist an der Seite von Ina Müller, Helene Fischer und Santiano.
Der in Hamburg lebende Allrounder ist beileibe kein flitzender Fingerstyleakrobat, sondern pflegt auf „Upside down“, seinem ersten Soloalbum als Tubilah, eher das meditative Fach. Seine Kompositionen speisen sich aus klassischen Spieltraditionen wie aus Folkelementen. Das Ergebnis ist ein Entspannungsalbum zum Durchhören. Und wer dann immer noch Zeit zum Entspannen hat, drückt auf Repeat – oder versucht eben doch noch mal, die Gitarre auf links zu krempeln.
Musik


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